Das ZDF zeigte im Magazin WISO am 16.11. ein neues „Geschäftsmodell“ für die Hersteller von Blitzanlagen zur Geschwindigkeitskontrolle. In der hessischen Stadt Burghaun waren zwei alte Blitzanlagen ausgefallen und der Bürgermeister machte mit dem Lieferanten einen Deal. Zwei neue Blitzer-Säulen an der B 27 für etwa € 100.000,00 zieren jetzt den Straßenrand und die Autofahrerabzocke konnte ohne Investitionen für die Gemeinde weitergehen. Die Vermutung, dass nicht an Unfallschwerpunkten, sondern dort, wo es die größten Einnahmen gibt geblitzt wird, ist ja vielerorts schon lange vorhanden. In Burghaun hat man jetzt den Beweis, dass vorrangig wirtschaftliche Interessen die Aufstellung beeinflussen. Nachdem sich die Lieferfirma von der „geschäftlich sicheren Position“ der Blitzanlagen überzeugt hatte, wurde ein Leasingvertrag mit der Kommune vereinbart, der besagt, dass der Lieferant von jedem mit einem Bußgeld versehenen Foto für 2 Jahre 5,00 € bekommt, also die Finanzierung über eine „Erfolgsbeteiligung“ erfolgt!!! Wenn solche Modelle Schule machen, dann wird der Autofahrer nicht nur von den Gemeinden abgezockt, sondern es gibt auch noch Leute, die daran richtig verdienen. Da muss dringend eine gesetzliche Regelung her, dass solche Geschäfte von Gemeinden, Städten, Kreisen und Ländern nicht gemacht werden dürfen. Wenn sowas in Ihrer Nähe passiert, wählen Sie bitte bei der nächsten Gelegenheit alle ab, die diese Abzockermentalität haben und derartigen Verträgen zugestimmt haben.
Da hat die SPD etwas (noch immer) nicht verstanden!
15 November 2009 von GG. 54 x gelesen 3 Kommentare »Die Berichterstattung vom SPD-Parteitag, die in allen Nachrichtensendungen von ARD, ZDF, RTL und SAT1 zum Hauptthema wurde, konnte keine Neuigkeiten vermelden. Wie erwartet, wurde Gabriel zum Vorsitzenden gewählt. Es gab kaum jemanden, der sich für dieses Amt interessiert hat, aber wer bei Schröder gelernt hat, der hat wahrscheinlich den „Grundkurs in Machtgeilheit“ besucht. Es war zwar keine große Überraschung, dass Frau Nahles für die Wahl zur Generalsekretärin nicht einmal 70% der Delegiertenstimmen hinter sich bringen konnte, aber für diese Funktion keine gute Voraussetzung. „Münte“ darf sich zu seiner 40 Jahre jüngeren „Mitbewohnerin“ zurückziehen und der farblose Steinmeier konnte auch beim Versuch einer Angriffsrede gegen die Regierung nicht überzeugen. Der Leitantrag des Parteitages wurde (man höre und staune) mit einer ganzen Gegenstimme verabschiedet. Auch der Leitantrag hat wenige Neuigkeiten; es sollen allerdings 3 neue „Neidsteuern“ eingeführt werden: die Vermögenssteuer, eine Finanzmarktsteuer und ein Bildungssoli auf Spitzeneinkommen. Da hat die SPD etwas noch immer nicht verstanden: Sozial ist nicht den Reichen etwas wegnehmen, sondern den Armen etwas zu geben! Das hatten vorher Angela und Guido bereits mit dem dreifachen Schonvermögen und einem Hinzuverdienst von 400 € für ALGII-Empfänger getan. Mit solchen Entscheidungen befinden sich CDU und FDP eindeutig weiterhin auf der Überholspur und die SPD darf sich nicht wundern, wenn auch die Linke demnächst vorbeizieht……
Ey Alder, hast ma ne Kamera? Wenn Ja, gib ma nen Euro rüber
13 November 2009 von GG. 63 x gelesen 4 Kommentare »Wenn man unterstellt, dass es sich nicht um Laienschauspieler handelt und die Szenen nicht nur gestellt sind, dann fragt man sich wirklich: Wie viel Geld bekommen diesen Menschen von RTL, dass sie mit der Veröffentlichung ihrer Lebensumstände und derartiger Bilder einverstanden sind?
Oberlehrer 1: Katja Saalfrank, die sogenannte „Super Nanny“, traf auf Jessica, eine stinkfaule, stark übergewichtige 29 jährige geschiedene Mutter von 3 Kindern, die in einer verwahrlosten Wohnung haust, aber ständig mit dem Handy telefoniert und im Internet surft. Jessica macht den Kindern kein vernünftiges Essen, schreit sie den ganzen Tag an und schlägt auch schon mal beherzt zu.
Nach Saalfrank kommt
Oberlehrer 2: Peter Zwegat, der es in der Sendung „Raus aus den Schulden“ mit Stefan (29 J.) und Sarah (25 J.) zu tun hat. Beide zusammen haben etwa 75.000 EURO Schulden und die Zahlung von Raten eingestellt. Stefan hat einen tollen Plan: Er will die schwangere Mutter, die bereits zwei Kinder von unterschiedlichen anderen Männern hat, zunächst heiraten, dann kommt das Kind und falls noch ein Kind folgt, kann man ihm nichts mehr pfänden…!!??
Mich würde die Gage für diese Menschen wirklich interessieren. Die Aggression gegen die Kinder und die naive Unbekümmertheit der anderen Beteiligten sind auf jeden Fall keine Belohnung wert!
Neues Berufsbild: Preisausschreibenteilnehmer/in…?
10 November 2009 von GG. 28 x gelesen Keine Kommentare »In Sachsen ist ein neues „Berufsbild“ entstanden, das sieht mindestens Eva-Maria Stiller so, die am 9. November in SAT1 als Gast in der Sendung >Kerner< zu sehen war. Sie sieht sich als professionelle Gewinnspielteilnehmerin und übt diesen „Beruf“ seit nunmehr 19 Jahren, wie sie sagt, mit Erfolg aus. Das Monatsende, wenn viele Gewinnspiele auslaufen, empfindet sie als richtigen Stress, erklärte die 49-jährige Mutter von zwei Kindern, die monatlich im Durchschnitt etwa 800 bis 1.000 Teilnahmekarten verschickt. Sie hat inzwischen 1.195 Gewinne in ihrer Kladde notiert, wobei alles unter 10,– EURO nicht „gebucht“ wird. Die vielen gewonnenen Reisen, schafft man zeitlich nur sehr schlecht erklärte sie und konnte berichten, dass sich unter den größeren Gewinnen nicht nur Reisen, sondern auch einige Fahrräder, mehrere Fernsehgeräte und sogar ein kleines Auto befanden. Die Masche, mit der sie gewinnt, sind selbst gebastelte, große, bunte, mit einer Zackenschere bearbeitete Teilnahmekarten, die sie meist in großen Mengen kurz vor dem Einsendeschluss verschickt. Das tut sie überwiegend aus Tschechien, weil dort das Porto wesentlich günstiger ist. Wenn man sich selbst als „professionell“ bezeichnet und nach eigener Aussage einen monatlichen Gewinn damit macht, könnte das Finanzamt doch auch darauf kommen, das es sich hier um eine „gewerbsmäßige Tätigkeit“ handelt, oder?
Die „Superwurst“ des Tages
8 November 2009 von GG. 38 x gelesen Keine Kommentare »Ich habe für die RTL -Macher ein neues Gewinnspiel: Sie sammeln von jeder Sendung „Das Supertalent“ Bohlens beste Sprüche und lassen Sie die Zuschauer am Ende der Staffel abstimmen. Wer die an Platz 1 gewählte Sendung erraten hat, kann einen Preis gewinnen.
Wenn diese Idee umgesetzt wird, steht die Sendung vom 7. November auf einem der ersten Plätze. Den ersten „Knaller“ gab es, als die schwergewichtige Renate mit „Eviva Espana“ alle schockte. Bohlen: „Du könntest die Jungs am Ballermann ins Koma singen, dann kriegen die keine Schweinegrippe. Als eine spätere Kandidatin die ersten Kleidungsstücke bei einem angedeuteten Striptease abwarf, kam Bohlen mit zwei ganz herben Sprüchen: „Leg mal ab – ich hab‘ heute noch kein Fleisch gegessen“ und dann: „Wenn sie mit zwei Männern im Bett ist, die begegnen sich nicht einmal – bei der Fülle….“
Ich glaube es muss mindestens eine ganz peinliche Nummer in der Sendung sein. Diesmal war es Wolfgang Sieben, alias „Crazy Joe“, der mit dem Text „Mit meinem la, la superlangen in der Hose – knack ich auch gern `ne Dose“ ganz schlimm war. Bohlen hatte keine Lust auf den Schwachsinn einzugehen und sagte nur: „Wir suchen ein Supertalent. Damit warst Du die Superwurst des Tages!“
Plasberg diesmal „weich aber fair“!
6 November 2009 von GG. 87 x gelesen 3 Kommentare »Frank Plasberg fehlte in der ARD-Sendung hart aber fair, die man mittwochs im Ersten sehen kann, leider am 4. November die sonst bekannte Härte. Die Gäste waren der Kohl-Berater Horst Teltschik, ZDF-Moderator Wolfgang Herles, Boxer Henry Maske, die Journalistin Angela Elis und Uwe Steimle, der früher im Polizeiruf 110 als Kommissar zu sehen war. Das Thema der Sendung „Einigkeit und Recht auf Fremdheit – wann fällt die Mauer in den Köpfen?“ wurde sehr aufgeregt diskutiert. Steimle, der bereits als „Nörgel-Ossi“ bekannt ist und dies immer in einem strengen sächsischen Dialekt tut, verherrlichte seine alte DDR diffamierte die Westdeutschen, die wegen des Aufstands am 17. Juni 1953 früher Gedenkkerzen in die Fenster stellten und auch Angela Merkel bekam noch „kräftige Seitenhiebe“. Sogar Frank Plasberg schien einen Moment von den Angriffen so überrascht, dass er nicht hart genug einstieg; blieb aber fair und versuchte sogar noch die Bundeskanzlerin gegen den aggressiven Sachsen zu verteidigen. Solange solche Leute weiterhin zu Fernsehsendungen eingeladen werden, wird es noch lange dauern bis die Mauer in den Köpfen fällt.
Schweinegrippe greift um sich
3 November 2009 von GG. 68 x gelesen Keine Kommentare »Schweinegrippe
Die wöchentlichen Neuerkrankungen durch die Schweinegrippe sind stark angestiegen. Von 1.860 auf 3.075 wie das Robert-Koch-Institut (RKI) kürzlich mitteilte. Insgesamt gibt es in Deutschland mittlerweile 29.907 registrierte Fälle, davon 6, die tödlich verlaufen sind.
Der Sprecher des RKI Hacker erklärte im ZDF, dass die bevölkerungsweite Impfung nur sehr schleppend angelaufen sei, die Bereitschaft sich impfen zu lassen aber mit jedem weiteren Krankheitsfall erhöht werde. Glücklicherweise haben wir in Deutschland bisher die wenigstens schwerverlaufenden Fälle der Schweinegrippe, diese Zahl wird sich aber logischerweise erhöhen je größer die Gesamtzahl der Erkrankungen wird. Erster Vorgeschmack dürfte die 48-jährige Frau sein, die vergangene Woche ohne Vorerkrankung an den Folgen des H1N1-Erregers gestorben ist.
Es muss wohl jeder für sich entscheiden, ob er sich impfen lässt oder nicht. Jedoch sind die Folgen einer Impfung vermutlich weitaus geringer als die der Schweinegrippe selbst. RKI-Präsident Hacker jedenfalls rief alle Bürger erneut auf sich impfen zu lassen um so die Ausbreitung einzuschränken.
Fulminantes Finale des RTL Quoten-Garanten „Schwiegertochter gesucht“
2 November 2009 von GG. 139 x gelesen Keine Kommentare »Eine schlechte Nachricht für alle leidenschaftlichen Fremdschämer; die heutige Ausgabe von „Schwiegertochter gesucht“ war die letzte der aktuellen Staffel. Eine Ära geht zu Ende. Die Don Juans des RTL-Kultformats haben sich in dieser Zeit jedoch nicht allein in die Herzen ihrer Auserwählten auf Zeit geschwiegen, sondern auch in die Herzen der Zuschauer. Mit ihrem Charme haben die Casanovas, wie zum Beispiel, Schlagerfreund Bernd, Kakaotrinker Jens, Kavalier Uwe oder Hasenfreund Holger, nicht selten für humorvolle Situationen, zumindest für den geneigten Zuschauer, gesorgt.
Annähernd 5 Millionen Menschen haben die Flirtversuche der Männer verfolgt, die man normalerweise eher als Täter in Formaten wie Criminal Minds findet.
In der letzten Folge haben nun alle Männer, mit Ausnahme von Bernd, der lieber weiterhin alleine mit seiner Mutter Daggi lebt, die Frau fürs Leben gefunden.
Wer die Zeit bis zur nächsten Staffel „Schwiegertochter gesucht“ überbrücken will, dem empfehlen wir „Bauer sucht Frau“.
Die Prosieben Sat1 Media AG bittet zur Kasse
30 Oktober 2009 von GG. 114 x gelesen Keine Kommentare »Pro7 Sat1 Media AG plant Pay-TV
Wie der Onlinedienst Yahoo meldete plant die Pro7 Sat1 Media AG ihr TV Angebot als Pay-TV Programm Umstrukturieren zu wollen. Die Zuschauer sollen kräftig zu Kasse gebeten werden, weil dem Konzern die laufenden Kosten, und Kredite über den Kopf wachsen. Insgesamt sind 3.600.000.000 Euro (3,6 Mrd.) ausstehend, die bis spätestens 2014/15 bezahlt werden müssen. Diese Summen werden bisher nur zinstilgend bedient, da dem Konzern das Geld fehlt. Neue Investitionen, sowie langfristige Verträge mit Produktionsfirmen, gestiegene Kosten in allen Bereichen, und sinkende Werbeeinnahmen sorgen für diese Probleme. Die sinkenden Werbeeinnahmen, die privaten Sendern zunehmend zu schaffen machen sollen dafür verantwortlich sein. RTL Vorstandschef Gerhard Zeiler räumt bis Mitte 2010 nochmal sinkende Werbeeinnahmen von bis zu 3 % ein. Alleine diese Prognose, sowie die laufenden Kredite, die der Pro7 Sat1 Media AG langsam den Hals zuschnüren sorgen dafür, das es dringend notwendig geworden ist, neue Einnahmequellen zu erschließen.
Aus den Reihen der Pro7 Sat1 Media AG hieß es zu diesem Thema das dringend Endkunden Abos, und Einmalzahlungen erschlossen werden müssten, um unter anderem die nähe zum Kunden herstellen zu können. Bereits jetzt laufen die Kunden Sturm gegen dieses vorhaben. Online Umfragen bestätigen, das diese Nachricht den Kunden vorkommt, als wolle man nur an ihr Geld kommen, ist nachvollziehbar. Der deutsche Markt ist für dieses Programm nicht mehr offen, nachdem man vor einigen Jahren bereits den deutschen den Lieblingssport, Fußball, weggenommen hat, und diesen nur noch gegen Entgelt in einem Sky Abbo frei bekommt. Kaum ein deutscher Haushalt ist bereit, oder in der Lage, weitere Summen für TV Sender aufzubringen. Das man hier der Meinung ist Abgezockt zu werden, ist logisch.
Das gerade in der heutigen Situation viele Firmen an der Werbung sparen musste auch die Pro7 Sat1 Media AG spüren, ging doch der Umsatz bereits im ersten Quartal diesen Jahres um 10% auf 700 Mio. Euro zurück. Diese Summen reichen nicht mehr aus, um die laufenden Kosten, Kredite, Gehälter und neue Produktionen zu bedienen, und so befindet man sich in einer Krise. Bisher hat die Aktie der Pro7 Sat1 Media AG heute bereits knapp 9 % verloren. Dieser Trend wird sich wohl aufgrund der aktuellen Situation und der geplanten Schritte weiter sinken.
SeeTV Tipp: Little Britain USA Lachen bis der Arzt kommt.
29 Oktober 2009 von GG. 154 x gelesen Keine Kommentare »Little Britain USA ist das Spin-Off der erfolgreichen Comedyserie Little Britain zu sehen auf Comedy Central. Little Britain befasst sich auf sehr humoristische Weise, gepaart mit dem typisch englischen Touch schwarzen Humors, mit den Eigenheiten der Briten und den Klischees rund um Großbritannien. Dabei schrecken die Macher der kultigen Sketchshow Matt Lucas und David Walliams keinesfalls davor zurück sich über soziale Randgruppen und Minderheiten lustig zu machen, dies aber auf eine sehr sympathische und vor allem witzige Art und Weise. Verbunden werden die einzelnen Sketche, die meist von denselben überzeichneten grotesken Figuren handeln, von einem Erzähler, der auf lächerlich nüchterne Weise Absurditäten über das englische Leben zum Besten gibt.
Dazu zählen Kommentare wie „Wenn man in Großbritannien alten Plunder loswerden will, dann verbrennt man ihn einfach im Garten auf einem Scheiterhaufen. Letzte Woche habe ich einen alten Scheiterhaufen gefunden, den ich nicht mehr brauchte und habe ihn auf einem Scheiterhaufen verbrannt.“, oder auch „Oh, Großbritannien, jeder ist willkommen in Großbritannien. Wir haben Montag bis Samstag von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Kinder, Hunde und Ausländer müssen leider draußen bleiben!“.
Dieses Erfolgskonzept übertragen die Macher nun auf die USA. Man darf gespannt sein, welche „typisch amerikanischen“ Figuren sich die kreativen Köpfe hinter Little Britain USA einfallen lassen. Start der neuen Serie ist übrigens der 1. November. Zu sehen wird die neue Serie auf Comedy Central sein.