Arrogante Bayern gewinnen bei VW!

7 Februar 2010 von GG. 53 x gelesen Keine Kommentare »

Trotz eines 3:1-Sieges bei der Volkswagen-Werksmannschaft in Wolfsburg kritisierte der Holländer Louis van Gaal die Arroganz in der Spielweise seiner Mannschaft und Karl-Heinz Rummenigge lobte den Coach anschließend für diese Kritik nach dem Sieg. Die 3 Punkte der Bayern und das 1:1 von Bayer Leverkusen gegen den VfL Bochum waren in der ARD-Sportschau am Samstag zu sehen. Nach dem Unentschieden der Werksmannschaft aus Leverkusen führen sie in der Bundesliga jetzt nur noch durch ein zwei Tore besseres Torverhältnis. Auf Platz zwei folgen bereits die Münchner, die ja meistens mehr Glück als Verstand haben. Das Glück könnte bei den Bayern vollkommen werden, wenn sich van Gaal mit dem Fußballverband in Nigeria (NFF) einig wird, denn er steht auf der Kandidatenliste als Nationaltrainer in dem afrikanischen Staat, wo gerade der bisherige Trainer Shaibu Amodu so kurz vor der WM in Südafrika entlassen wurde. Amodu war seit 2008 Nachfolger von Berti Vogts, unserem ehemaligen „Nationalberti.“ Auf der Liste der Nigerianer stehen allerdings noch zwei Franzosen, ein Engländer, ein Serbe und der Holländer Guus Hiddink, der im Moment die Russen betreut. Hoffentlich haben die Bayern das Glück, dass sich die Schwarzafrikaner für ihren Holländer entscheiden; und noch schöner wäre es, wenn die außerdem für Hönes und Rummenigge auch noch einen Job frei hätten…

Wer hat Schwarzgeld in der Schweiz?

4 Februar 2010 von GG. 41 x gelesen Keine Kommentare »

Seit einigen Tagen sind alle Nachrichtensendungen und alle Talkshows mit einem Thema beschäftigt: „Soll die Bundesregierung die CD mit den Schweizer Konten kaufen oder nicht?“ und nach der Kaufankündigung: „Darf der Staat einem Datenräuber die CD abkaufen und dürfen die Gerichte diese Daten für ein Urteil gegen Steuerbetrüger nutzen?“ Um dieses Thema ging es auch am 3. Februar in der Sendung „Markus Lanz“ beim ZDF mit dem Thema „Jagd auf Steuerbetrüger“. Dr. Ulrich Schlüer (Schweizer Volkspartei) kämpfte hartnäckig gegen einen Kauf und bewertet das Bankgeheimnis höher, als die Jagd nach Gaunern und Betrügern, wie auch Prof. Dr. Klaus Kocks, der ständig betont, dass er der SPD nahe steht. Altfinanzminister Hans Eichel konterte mit „unbedingt kaufen und verwerten“ und die Kirche, vertreten durch Weihbischof Dr. Hans-Joachim Jaschke, wollte sich mal wieder nicht konkret äußern. Warum Altkabarettistin Lisa Fitz zu diesem Thema gehört wurde, war den meisten Zuschauern sicher ein Rätsel. Wer hat denn so viel Schwarzgeld in die Schweiz getragen? Wie viel Hartz-IV-Empfänger, Frisörinnen, Schlecker XL-Kassiererinnen oder Leiharbeiter sind wohl unter den mutmaßlichen 1500 Steuerbetrügern, die auf der CD sein sollen? Es wird wohl so sein, dass diejenigen, die ohnehin reichlich haben, mal wieder den Hals nicht voll kriegen konnten…oder? Jeder, der ein gesundes Gerechtigkeitsempfinden hat, sollte alle vorgeschobenen rechtlichen Bedenken schnell vergessen. Kaufen, verwerten, anklagen, hart bestrafen und dann auf das nächste CD-Angebot warten!

Simone – für Dich!

2 Februar 2010 von GG. 31 x gelesen Keine Kommentare »

Simone Rethel, die 46 Jahre jüngere Frau des legendären 106-jährigen Johannes „Jopi“ Heesters, erzählte in der ARD bei Beckmann am 1. Februar selbst den bekannten Witz über sich selbst und Jopi: Es klingelt, Jopi öffnet die Tür und schaut dem Tod in die Augen. Jopi dreht sich sofort um und sagt: „Simone, für Dich!“ Inzwischen zwar erblindet und etwas wackelig auf den Beinen, zieht es den holländischen Sänger noch immer auf die Bühne. So gut geht es vielen Menschen nicht, das war das Thema der Sendung: „Pflege vor dem Kollaps – droht einer ganzen Generation die Altersarmut?“ Darüber diskutierten Claus Fussek, der als Kenner zusammen mit zwei Pflegekräften auf die Missstände aufmerksam machte, ein Frisör, der seit 12 Jahren seine Mutter pflegt, die einen Schlaganfall erlitten hatte, die oben bereits zitierte Simone Rethel und Dr. Philipp Rösler, der neue F.D.P. -Bundesgesundheitsminister. Kaum nachvollziehbare Zustände in den Pflegeheimen, Brutalität der Pflegekräfte und die hohen Kosten für die stationäre Pflege im Vergleich zu dem Ausgleich den Menschen bekommen, die ihre Angehörigen selbst zu Hause pflegen, wurden diskutiert. Philipp Rösler machte einen ehrlichen und bemühten Eindruck und es war auch sehr angenehm in diesem Zusammenhang nicht mehr die furchtbare Leierstimme von Ulla Schmidt hören zu müssen, aber zum Volkshelden wird im Amt des Gesundheitsministers wahrscheinlich niemand.

Man – ist der dick, man…

31 Januar 2010 von GG. 37 x gelesen Keine Kommentare »

Hape Kerkeling sollte – was das Gewicht angeht – mal wieder etwas länger „wech“. Seine Pilgertour auf dem Jakobsweg , aus der das Buch „Ich bin denn mal weg“ entstanden ist, hatte ihm gewichtsmäßig gut getan. Trotz gut ausgesuchten schwarzen Hemds, sah man am Samstag, bei der Verleihung der GOLDENEN KAMERA im ZDF , eine doch ordentliche „Wanne”, die sich bei ihm durch die Sakkoöffnung schob. Er moderierte die Sendung in gekonnter Weise und machte (wenn man den Bauchansatz mal nicht beachtet) wie immer eine sehr gute Figur. Es war schon ein glamouröser Abend, den das ZDF mit der Übertragung des Galaabends aus Berlin da bot. Goldene Kameras für die überaus sympathische Senta Berger, für den US-Star Richard Gere, für David Garrett, den Supergeiger, das Team vom SUPERTALENT und das Lebenswerk von Joachim „Blacky” Fuchsberger. Erstaunt waren viele, als Paul Potts, der englische Handyverkäufer, der die DSDS -Staffel in Großbritannien als Opernsänger gewonnen hatte, seine Ansprache als Laudator auf Deutsch vortragen konnte. Die größte Überraschung gelang den Veranstaltern allerdings, als sie für die GOLDENE KAMERA des Schauspielers und Regisseurs Danny DeVito als Laudator den Weltstar Michael Douglas brachte. DeVito, der kleine, runde Mann mit der Glatze, war sichtlich überrascht und gerührt, dass er von seinem alten „Mitbewohner” geehrt wurde. Tolle Sendung, gute Unterhaltung.

Seit 20 Jahren Pension und topfit!

28 Januar 2010 von GG. 47 x gelesen Keine Kommentare »

In einem alten Karnevalslied heißt es: Wer soll das bezahlen, wer hat so viel Geld? Diese Frage stellt sich insbesondere auch für unsere Staatsschulden, die durch die häufige Frühpensionierung von Staatsdienern nicht geringer werden. Einer davon war in der ARD-Sendung: „Menschen bei Maischberger“ am Dienstag, den 26. Januar, zu bewundern. Hartmut Stegmaier, bekennender Hypochonder, der im früheren Leben Kunst- und Werklehrer war, wurde mit 49 Jahren pensioniert und ist heute – fast 20 Jahre danach – 68 Jahre alt und topfit! Er nimmt zwar täglich Pillen für und gegen alles, aber seine größte Sorge ist, das er seinen Ausdauersport eines Tages mal nicht mehr betreiben kann…Kein Wunder, dass die Kassen leer sind. Mit einem Arbeitsleben von nur 20 oder 25 Jahren, dann noch als Beamter, also ohne in die gesetzliche Kranken- und Rentenversicherung etwas eingezahlt zu haben, können wir unsere Krankheitskosten und die Rente nicht finanzieren. Wenn dieser Lehrer so alt wird, wie seine Mutter, dann zahlen wir als Steuerzahler ihm über 50 Jahre lang seine nicht geringe Pension. Kann das denn richtig sein?

Anne “will” – kann’s aber nicht!

26 Januar 2010 von GG. 74 x gelesen 1 Kommentar »

Die Schonfrist müsste eigentlich schon lange abgelaufen sein, aber die ARD lässt Anne Will jede Woche wieder einen neuen Versuch starten die Zuschauer zu vergraulen. Sie war zwar bei den Tagesthemen brauchbar, aber als Moderatorin einer Talkshow eher nicht. Das merkt man auch an der Qualität der Gäste, die mit dem Niveau der Gäste von Sabine Christiansen nichts mehr zu tun hat. Für das so wichtige Thema Leiharbeit unter dem Motto: „Methode Schlecker – Faire Arbeitsplätze Fehlanzeige?”, hätte man sich schon die erste Reihe der Politik gewünscht, um konkrete Änderungszusagen in diesem von Schröder zu verantwortenden Gesetzeswerk zu bekommen. Außer dem Personaldienstleister Peter Mumme, der für die Branche dazugehörte und dem früheren Chef der Bundesanstalt für Arbeit und heutige Präsident des neu gegründeten Arbeitgeberverbandes Neue Brief- und Zustelldienste Florian Gerster (SPD), der als Lobbyist natürlich die Billiglöhne verteidigte, nur Fehlanzeigen. Wer will die ausgemusterte Herta Däubler-Gmelin von der SPD, den unbekannte ver.di-Mann Achim Neumann und die Lidl-Betriebsrätin Ulrike Schramm-de Robertis in einer solchen Sendung sehen? Dazu noch der 26-jährige Fabian Stölzel, der als ungelernter Briefzusteller gekündigt hat und für 7,60 EURO in der Stunde (SPD-Forderung: Mindestlohn EURO 7,50!) morgens nicht mehr aufsteht….? Anne Will schaffte es mal wieder nicht die Diskussion auf den Punkt zu bringen und ein Ergebnis zu produzieren. Wenn bei solchen Diskussionen keine Ansätze zu Problemlösungen erarbeitet werden, sollte man die kostbare Sendezeit für etwas Besseres nutzen!

Festplattenrecorder für das Fernsehprogramm

26 Januar 2010 von GG. 36 x gelesen Keine Kommentare »

Festplattenrecorder

Festplattenrecorder für das Fernsehprogramm werden immer günstiger und die Auswahl wächst ständig. Doch lohnt sich die Anschaffung?
Wer nur normale Kauf-DVDs anspielen möchte, der ist mit einem sehr günstigen DVD-Player ohne Festplatte bestens bedient.

Fernsehprogramm

Wenn man jedoch das Fernsehprogramm aufzeichnen mag, hat man die Wahl zwischen beschreibbaren DVDs und einer Festplatte.
Nachteilig scheint bei der Festplattenversion zu sein, dass die Festplatte nicht einfach mitgenommen werden kann und bei anderen DVD-Playern wieder abgespielt werden kann. D.h., wenn die Festplatte gefüllt ist, bleibt sie voll. Nur das Löschen von bereits aufgenommenen Content hilft. Zum Archivieren ist dies natürlich ungünstig. Dvds sind zum Transport auch besser.
Jetzt darf man aber auch nicht vergessen, dass beschreibbare und wiederbeschreibbare DVDs ziemlich teuer sind. Die Festplatte bietet Platz und Möglichkeiten für Leute, die ab und zu mal einen Film aufnehmen möchten.
Einfacherweise kombinieren einige Player und Recorder beide Vorteile, da man auf DVD oder Festplatte aufnehmen kann. Andererseits sind diese noch teuer.

Jetzt reicht’s aber wirklich!

24 Januar 2010 von GG. 40 x gelesen Keine Kommentare »

Es wird langsam penetrant und langweilig, welche eigenwilligen Ranglisten Frank Ehrlacher in der RTL-Sendung: „Die ultimative Chartshow” den Zuschauern präsentiert. Die Sendung mit Oliver Geissen als Moderator läuft seit dem Jahr 2003 und hat am Freitag, den 22 Januar, ihre 79. Ausgabe erlebt. Wie immer, mit dem Branchenkenner und Stammgast Thomas Stein und zwei weiteren Sprücheklopfern, die ebenfalls ihre Meinung zum Besten geben dürfen. In dieser Sendung wurden: „Die erfolgreichsten Pop-Pianohits aller Zeiten” gesucht. Es gab schon viele unsinnige Charts, die Ehrlacher mit einem eigenen Punktesystem auf die Beine gestellt hat, wie z.B. erfolgreiche Comedyhits, die Lieblingshits der Frauen, der Männer, Dauerbrenneralben, die erfolgreichsten Kids usw.usw. Demnächst werden wahrscheinlich die erfolgreichsten Hits aller Zeiten gesucht, in denen eine Trompete, ein Schlagzeug, eine Gitarre und eine Triangel vorkommt…und dann die Lieblingshits der Hunde, der Katzen und aller anderen Tiere, die man sich so vorstellen kann. Jetzt reicht’s mit diesen unsinnigen Charts aber nun wirklich! Schlimm sind auch die Einspieler, in denen sich irgendwelche C- und D-Promis, die keinen interessieren, zu den Titeln äußern dürfen. Von Ralf Möller bis zur Transe „Lorielle London”, die im richtigen Leben Lorenzo Woodard heißt, dürfen alle mitmischen. Niedlich sind immer wieder Rosi Mittermaier und Christian Neureuther, die wie die beiden Alten auf dem Balkon in der Muppet-Show schwungvoll versuchen einen lustigen Kommentar abzugeben.

Reich und dumm!?

21 Januar 2010 von GG. 52 x gelesen Keine Kommentare »

Den ersten Teil des Films: GIER: Mit Glanz und Gloria! – ein 2-Teiler von Dieter Wedel – wurde am 20. Januar in der ARD ausgestrahlt. Es ist kaum zu glauben, aber im Hamburger Abendblatt konnte man von Kennern der Szene lesen, dass etwa 85% des Inhalts dieses Films aus der Realität kommt. Der Film schildert einen Gauner und Betrüger, der den Zeitgenossen, die zu den „Schönen und Reichen“ gehören wollten, viel Geld abgenommen hat. Ein ähnlicher Fall hatte sich in den 90er Jahren in Hamburg abgespielt, wo der Sonderschüler Jürgen Harksen einer Anzahl von wahrscheinlich 300 Anlegern etwa 35 Millionen Mark abgenommen hatte; darunter sollen sich u.a. auch Dieter Bohlen, Udo Lindenberg und der Bauunternehmer Siegfried Greve befunden haben. Es war eine Geldanlage, die angeblich mit einer norwegischen Ölquelle zu tun hatte, die den „treu glaubenden Reichen“ 1300 % Rendite versprach, also den 13-fachen Einsatz!!! Es ist keine Gier, wenn man anstatt 2% gerne 4% Rendite haben möchte und zu guten Zeiten an der Börse waren und sind auch heute noch höhere Gewinne durchaus realistisch, insbesondere, wenn man langfristige Anlageformen wählt. An 1300 % Gewinn zu glauben, ist aber nicht nur unrealistisch, naiv und gierig, sondern auch noch dumm!

Wer nichts wird, wird Wirt!

19 Januar 2010 von GG. 78 x gelesen 2 Kommentare »

Dieses „geflügelte Wort“ ist schon sehr alt und man könnte der Meinung sein, dass es vielleicht heute nicht mehr so ganz in die Landschaft passt, aber mit jeder Sendung: Rach – Der Restauranttester, die von RTL ausgestrahlt wird, kommt man zu der Überzeugung, dass der Spruch auch heute noch seine Berechtigung hat. Am 18. Januar wurde über das Brauhaus in Marburg berichtet. Am Anfang freute sich Christian Rach noch, dass er es dort mit gleich drei gelernten Köchen zu tun hatte und er sich sozusagen „mit Fachleuten“ unterhalten konnte. Weit gefehlt, konnte der aufmerksame Zuschauer schon nach kurzer Zeit feststellen. Es ist kaum vorstellbar, dass ein „Sternekoch“ einem „Normalkoch“ zeigen muss, wie man Bratkartoffel macht, aber sogar diese Passage war den Protagonisten nicht zu peinlich, um sie auf Sendung gehen zu lassen. Das Alte Brauhaus selbst, Nostalgie pur, wurde neu gestrichen und der ganze Dekoplunder wurde entsorgt. Neue Tische mussten her, die Polster wurden ausgetauscht und die Theke umgestaltet. Der Inhaber Karsten Wetzlar übte sich in der Bratkartoffelherstellung und seine Frau Beate Wetzlar-Wingenfeld, die für ihre Größe wahrscheinlich „etwas” zu viel wog, brach mehrfach in Tränen aus. In einer Tageszeitung sagte die Chefin jetzt: „Mit den Neuerungen umzugehen, war schon eine Herausforderung für uns, aber der Aufwand hat sich gelohnt“. Zitat Ende. Etwas Farbe, neues Mobiliar und die einfachsten Gerichte; na, wenn man da nicht selbst drauf kommt…?