Nachdem Thilo Sarrazin im vorigen Jahr durch kernige Sprüche und sein überaus erfolgreiches Buch Schlagzeilen gemacht hatte, ist jetzt seine Frau dran. Ursula Sarrazin ist Lehrerin und wird seit einigen Wochen von der linken Presse wegen ihrer konsequenten Haltung bei der Kindererziehung in der Schule attackiert. Feinde aus der linken Ecke der Elternschaft und viele Befürworter eines klaren Kurses an den Schulen stehen sich gegenüber. Die Diskussion bei Sandra Maischberger mit dem Titel: „Dichter, Denker, Dumpfbacken: Deutschland setzen, 6!” brachte keine eindeutigen Aussagen.
Überzeugen konnte Ursula Sarrazin und Ranga Yogeshwar, der Physiker, der als Wissensvermittler aus dem Fernsehen bekannt ist. Die Mitdiskutanten waren Jörg Pilawa, Jauchs erster Millionengewinner Prof. Eckard Freise, der bunte gefärbte Schuldirektor und Irokese Matthias Isecke-Vogelsang und schließlich das Model Gina-Lisa Lohfink, die überzeugend jedes Vorurteil gegen Blonde bestätigte.
Das Auswendiglernen von Texten ist keine Bildung und Yogeshwar liegt mit seiner These sicher richtig, dass das deutsche Bildungssystem nicht fähig ist Wissen zu vermitteln. Das liegt aber nicht an den Schülern! Mit Lehrern, die vielleicht 26 Stunden pro Woche ohne Engagement unterrichten, sich mehrfach im Jahr eine kleine Krankheit nehmen und 12 – 13 Wochen Urlaub im Jahr haben, ist das nicht zu machen. Die Lehrertypen von früher sind leider fast ausgestorben – bis auf Frau Sarrazin!
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Pardon aber was soll der Quatsch über Lehrer? Haben Sie mal vor einer Klasse gestanden und haben versucht den Schülern etwas bei zu bringen, sie als Menschen zu erziehen und zugleich nicht wahnsinnig zu werden weil man mitnichten so viel Zeit hat!? Die Vorbereitung die man in Schulstunden steckt sprengt locker jede 40 Stundenwoche eines Bürozombies. Es ist traurig, dass Menschen nach wie vor glauben, dass Lehrer nichts zu tun hätten.
Scuse moi, Mon Ami! aber guckst du, Maischberger?