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Der Adler hat sich verflogen!

5 März 2010

Das war schon eine starke Leistung, die die Argentinier da gezeigt haben, aber gegen eine solche deutsche Truppe kann man auch nur gut aussehen! Das ZDF übertrug am 3. März ein wichtiges Testspiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft vor der WM in Südafrika. An Gegnern, wie Argentinien, kann man erst deutlich erkennen, wie schlecht einige Spieler doch wirklich sind, die immer wieder von Löw aufgestellt werden! Es hatte niemand von den Löw-Kickern erwartet, dass sie die technisch üblicherweise starken Argentinier spielerisch ausschalten können, aber es war erstaunlich, dass die Südamerikaner auch läuferisch und kämpferisch überlegen waren. Ein ideenloses, langweiliges Spiel der deutschen Mannschaft, das keinen Zuschauer begeistern konnte. Eine einzige herausgearbeitete Torchance, dann noch ungenutzt, ist in so einem Spiel natürlich zu wenig; insbesondere gegen die normalerweise defensiv eingestellten, abwehrstarken Argentinier. Podolski und Özil waren Totalausfälle, Klose, Schweinsteiger und Gomez schwach (wie immer) und auch Ballack konnte absolut nicht überzeugen. Kurz vor der Halbzeitpause kam folgerichtig der Aussetzer von Adler, der sich irgendwo auf dem Spielfeld „verflogen“ hatte. Was der da mitten auf dem Platz wollte, weiß der Geier …aber wahrscheinlich nicht der Adler! Der Argentinier Higuain, der sonst für Real Madrid stürmt, hatte mit dem Ausspielen des herumirrenden deutschen Torhüters Adler beim Siegtor kein Problem. Der inzwischen quadratisch aussehende Trainer der Argentinier, Diego Maradonna, der als „Hand Gottes“ bekannt geworden war, hatte viel Spaß am Ausgang dieser Partie.

Urteil: Karlsruhe kippt Hartz IV

11 Februar 2010

Wie das Bundesverfassungsgericht Karlsruhe entschieden hat, ist die Berechnung der Hartz IV Regelsätze Verfassungswiedrig. Die Summen seien weder für Erwachsene, noch für Kinder korrekt berechnet worden. Gerichtspräsident Hans-Jürgen Papier verkündete das Urteil, und sagte zur Begründung das die Sätze gegen Paragraf 1 des Grundgesetzes, auf das Recht eines Menschenwürdigen Existenzminimums, verstoßen würden. Dies wäre ebenfalls ein Verstoß gegen das Prinzip eines Sozialstaates, hieß es weiterhin zur Begründung
Das Urteil bestimmt eindeutig das eine Neuregelung bis zum 1 Januar 2011 gefunden sein muss. Bis dahin dürfen die alten Regelungen, die seit 2005 gelten, weiterhin in Kraft bleiben. Bis dahin jedoch müssen die Sätze nach einer neuen Berechnungsgrundlage erstellt werden. Diese treten dann ab dem 1.1.2011 in Kraft. Im Urteil hieß es eindeutig das der gesetzliche Leistungsanspruch so ausgestaltet sein muss, das er dem gesamten existenznotwendigen Bedarf des Grundrechteträgers gerecht wird. Ob, und in wie weit, die Leistungen anzupassen sind, ließ das Gericht jedoch offen. Es ist jedoch anzunehmen das die Leistungen erhöht werden müssen, denn es ist rechtlich nicht mehr haltbar ein Kind einfach prozentual anzurechnen, da hier ein deutlicher Mehrbedarf entsteht.
Das bisher angelegte Berechnungsverfahren sei so in Ordnung, jedoch entbehren die angelegten Statistiken jedweder Realität. Alleine die bestimmung des Bedarfs von Kindern auf 60% des Bedarfs eines Erwachsenen sei Verfassungswidrig, und müsse nachgebessert werden. Die rein statischtische Berechnung läge nicht im Konflikt mit der Verfassung, so Papier, jedoch seien sowohl die Summen, als auch die Methoden zur Ermittlung realitätsfremd, und würden unter anderem nichteinmal ein mindestmaß an Teilnahme am sozialen Leben berücksichtigen. Ebenfalls müsse es Härteregelungen geben, die sich auf Unabweisbare Tatsachen beziehen, wie z.B.Übergrößenkleidung, oder Klassenfahrten. Auch wenn diese Methode nicht falsch sei, so wäre es dringend notwendig eine durchsichtige Berechnung anzulegen, aus der eindeutig hervorgeht, welche Zahlen, und Posten, zur Ermittlung des Gesamtbedarfs angesetzt wurden.
Damit steht fest, das es neue Berechnungsgrundlagen geben wird. Nach allgemeinen Schätzungen werden diese Berechnungsgrundlagen deutlich höher ausfallen, als die bisherigen Leistungen, da der Tatsächliche Aufwand, den ein Hartz IV Bezieher hat, deutlich über dem liegt, was bisher gezahlt wird. Dabei ist zu berücksichtigen das “normale” Kosten eines Haushaltes alleine im Bereich des sozialen Lebens, der Versicherungen, Strom oder anderer Dinge gar nicht angerechnet werden. Entsprechende Leistungssummen sind entsprechend so zu bemessen das ein gewisses Existenzminimum erhalten werden kann. Dieses ist teilweise regional sehr unterschiedlich. Wir dürfen abwarten wie die neuen Gesetzesvorlagen aussehen werden.

2010!

1 Januar 2010

Happy New Year! Frohes Neues Jahr! Ich wünsche euch alle viel Gesundheit. Danke, GG.

Gelebte Menschlichkeit

24 Dezember 2009

Gelebte Menschlichkeit
Bei einem Wohltätigkeitsessen zugunsten von Schülern mit Lernschwierigkeiten hielt der Vater eines der Kinder eine Rede, die so schnell keiner der Anwesenden vergessen wird. Nachdem er die Schule und ihre Mitarbeiter in höchsten Tönen gelobt hatte, stellte er folgende Frage:
“Wenn keine störenden äußeren Einflüsse zum Tragen kommen, gerät alles, was die Natur anpackt, zur Perfektion. Aber mein Sohn Shay ist nicht so lernfähig wie andere Kinder. Er ist nicht in der Lage, die Dinge so zu verstehen wie andere Kinder. Wo ist die natürliche Ordnung der Dinge bei meinem Sohn?”
Das Publikum war angesichts dieser Frage vollkommen stumm.
Der Vater fuhr fort:
“Ich bin der Meinung, wenn ein Kind so ist wie Shay, das geistig und körperlich behindert zur Welt kommt, dann entsteht die Möglichkeit, wahre menschliche Natur in die Tat umzusetzen, und es liegt nur daran, wie die Menschen dieses Kind behandeln.”
Dann erzählte er die folgende Geschichte:
Shay und ich waren einmal an einem Park vorbeigekommen, in dem einige Jungen, die Shay kannte, Baseball spielten.
Shay fragte: “Glaubst du, sie lassen mich mitspielen?” Ich wusste, dass die meisten der Jungen jemanden wie Shay nicht in ihrer Mannschaft haben wollten, aber als Vater war mir auch Folgendes klar: Wenn mein Sohn mitspielen durfte, dann würde dies ihm ein Dazugehörigkeitsgefühl geben, nach dem er sich so sehr sehnte, und auch die Zuversicht, trotz seiner Behinderung von anderen akzeptiert zu werden. Ich ging also zu einem der Jungen auf dem Spielfeld und fragte, ohne allzu viel zu erwarten, ob Shay mitspielen könne. Der Junge schaute sich hilfesuchend um und sagte: “Wir haben schon sechs Runden verloren und das Spiel ist gerade beim achten Inning. Ich glaube schon, dass er mitspielen kann. Wir werden versuchen, ihn dann beim neunten Inning an den Schläger kommen zu lassen.”
Shay kämpfte sich nach drüben zur Bank der Mannschaft und zog sich mit einem breiten Grinsen ein Trikot des Teams an. Ich schaute mit Tränen in den Augen und Wärme im Herzen zu. Die Jungen sahen, wie ich mich freute, weil mein Sohn mitspielen durfte. Am Ende des achten Innings hatte Shays Team ein paar Runden gewonnen, lag aber immer noch um drei im Rückstand. Mitten im neunten Inning zog sich Shay den Handschuh an und spielte im rechten Feld mit. Auch wenn keine Schläge in seine Richtung gelangten, war er doch begeistert, dass er mit dabei sein durfte, und grinste bis zu beiden Ohren, als ich ihm von der Tribüne aus zuwinkte.
Am Ende des neunten Innings holte Shays Mannschaft noch einen Punkt. In der jetzigen Ausgangslage war der nächste Run ein potenzieller Siegesrun, und Shay kam als Nächster an die Reihe. Würden sie in diesem Moment Shay den Schläger überlassen und damit die Chance, das Spiel zu gewinnen, aufs Spiel setzen?
Überraschenderweise bekam Shay den Schläger. Jeder wusste, dass ein Treffer so gut wie unmöglich war, denn Shay wusste nicht einmal, wie er den Schläger richtig halten sollte, geschweige denn, wie er den Ball schlagen sollte. Als Shay allerdings an den Abschlagpunkt trat, merkte der Pitcher, dass die gegnerische Mannschaft in diesem Moment nicht gerade auf den Sieg aus zu sein schien, und warf den Ball so vorsichtig, dass Shay ihn wenigstens treffen konnte.
Beim ersten Pitch schwankte Shay etwas unbeholfen zur Seite und schlug vorbei. Der Pitcher ging wieder ein paar Schritte nach vorn und warf den Ball vorsichtig in Shays Richtung. Als der Pitch hereinkam, hechtete Shay zum Ball und schlug ihn tief nach unten gezogen zurück zum Pitcher. Das Spiel wäre nun gleich zu Ende. Der Pitcher nahm den tiefen Ball auf und hätte ihn ohne Anstrengung zum ersten Baseman werfen können. Shay wäre dann rausgeflogen, und das Spiel wäre beendet gewesen.
Aber stattdessen warf der Pitcher den Ball über den Kopf des ersten Basemans und außer Reichweite der anderen Spieler. Von der Tribüne und von beiden Teams schallte es: “Shay lauf los! Lauf los!” Noch nie im Leben war Shay so weit gelaufen, aber er schaffte es bis First Base. Mit weit aufgerissenen Augen und etwas verwundert hetzte er die Grundlinie entlang. Alle schrien: “Lauf weiter, lauf weiter!” Shay holte tief Atem und lief unbeholfen, aber voller Stolz weiter, um ans Ziel zu gelangen.
Als Shay um die Ecke zur zweiten Basis bog, hatte der rechte Feldspieler den Ball …
er war der kleinste Junge im Team, der jetzt seine erste Chance hatte, zum Held seines Teams zu werden. Er hätte den Ball dem zweiten Baseman zuwerfen können, aber er hatte verstanden, was der Pitcher vorhatte, und so warf er den Ball absichtlich ganz hoch und weit über den Kopf des dritten Basemans. Also rannte Shay wie im Delirium zur dritten Basis, während die Läufer vor ihm die Stationen bis nach Hause umrundeten. Alle schrien nun: “Shay, Shay, Shay, lauf weiter, lauf weiter” Shay erreichte die dritte Basis, weil der gegnerische Shortstop ihm zur Hilfe gelaufen kam und ihn in die richtige Richtung der dritten Basis gedreht und gerufen hatte: “Lauf zur dritten!” “Shay, lauf zur dritten!”
Als Shay die dritte Basis geschafft hatte, waren alle Spieler beider Teams und die Zuschauer auf den Beinen und riefen: “Shay, lauf nach Hause! Lauf nach Hause!” Shay lief nach Hause, trat auf die Platte und wurde als Held des Tages gefeiert, der den Grand Slam erreicht und den Sieg für seine Mannschaft davongetragen hatte.
“An diesem Tag”,
so sagte der Vater, während ihm die Tränen übers Gesicht liefen, “brachten die Spieler von beiden Mannschaften ein Stück wahrer Liebe und Menschlichkeit in Shays Welt.”
Shay erlebte keinen weiteren Sommer mehr. Er starb im folgenden Winter und hatte nie vergessen, wie es war, ein Held zu sein und mich so glücklich gemacht zu haben und zu sehen, wie die Mutter ihren kleinen Helden unter Tränen umarmte, als er nach Hause kam!”
Quelle unbekannt
Ein weiser Mann sagte einmal, jede Gesellschaft sei danach zu beurteilen, wie sie ihre am wenigsten gesegneten Mitglieder behandelt.
Frohe Weihnachten!

Da hat die SPD etwas (noch immer) nicht verstanden!

15 November 2009

Die Berichterstattung vom SPD-Parteitag, die in allen Nachrichtensendungen von ARD, ZDF, RTL und SAT1 zum Hauptthema wurde, konnte keine Neuigkeiten vermelden. Wie erwartet, wurde Gabriel zum Vorsitzenden gewählt. Es gab kaum jemanden, der sich für dieses Amt interessiert hat, aber wer bei Schröder gelernt hat, der hat wahrscheinlich den „Grundkurs in Machtgeilheit“ besucht. Es war zwar keine große Überraschung, dass Frau Nahles für die Wahl zur Generalsekretärin nicht einmal 70% der Delegiertenstimmen hinter sich bringen konnte, aber für diese Funktion keine gute Voraussetzung. „Münte“ darf sich zu seiner 40 Jahre jüngeren „Mitbewohnerin“ zurückziehen und der farblose Steinmeier konnte auch beim Versuch einer Angriffsrede gegen die Regierung nicht überzeugen. Der Leitantrag des Parteitages wurde (man höre und staune) mit einer ganzen Gegenstimme verabschiedet. Auch der Leitantrag hat wenige Neuigkeiten; es sollen allerdings 3 neue „Neidsteuern“ eingeführt werden: die Vermögenssteuer, eine Finanzmarktsteuer und ein Bildungssoli auf Spitzeneinkommen. Da hat die SPD etwas noch immer nicht verstanden: Sozial ist nicht den Reichen etwas wegnehmen, sondern den Armen etwas zu geben! Das hatten vorher Angela und Guido bereits mit dem dreifachen Schonvermögen und einem Hinzuverdienst von 400 € für ALGII-Empfänger getan. Mit solchen Entscheidungen befinden sich CDU und FDP eindeutig weiterhin auf der Überholspur und die SPD darf sich nicht wundern, wenn auch die Linke demnächst vorbeizieht……

Schweinegrippe greift um sich

3 November 2009

Schweinegrippe

Die wöchentlichen Neuerkrankungen durch die Schweinegrippe sind stark angestiegen. Von 1.860 auf 3.075 wie das Robert-Koch-Institut (RKI) kürzlich mitteilte. Insgesamt gibt es in Deutschland mittlerweile 29.907 registrierte Fälle, davon 6, die tödlich verlaufen sind.
Der Sprecher des RKI Hacker erklärte im ZDF, dass die bevölkerungsweite Impfung nur sehr schleppend angelaufen sei, die Bereitschaft sich impfen zu lassen aber mit jedem weiteren Krankheitsfall erhöht werde. Glücklicherweise haben wir in Deutschland bisher die wenigstens schwerverlaufenden Fälle der Schweinegrippe, diese Zahl wird sich aber logischerweise erhöhen je größer die Gesamtzahl der Erkrankungen wird. Erster Vorgeschmack dürfte die 48-jährige Frau sein, die vergangene Woche ohne Vorerkrankung an den Folgen des H1N1-Erregers gestorben ist.

Es muss wohl jeder für sich entscheiden, ob er sich impfen lässt oder nicht. Jedoch sind die Folgen einer Impfung vermutlich weitaus geringer als die der Schweinegrippe selbst. RKI-Präsident Hacker jedenfalls rief alle Bürger erneut auf sich impfen zu lassen um so die Ausbreitung einzuschränken.

Fulminantes Finale des RTL Quoten-Garanten „Schwiegertochter gesucht“

2 November 2009

Eine schlechte Nachricht für alle leidenschaftlichen Fremdschämer; die heutige Ausgabe von „Schwiegertochter gesucht“ war die letzte der aktuellen Staffel. Eine Ära geht zu Ende. Die Don Juans des RTL-Kultformats haben sich in dieser Zeit jedoch nicht allein in die Herzen ihrer Auserwählten auf Zeit geschwiegen, sondern auch in die Herzen der Zuschauer. Mit ihrem Charme haben die Casanovas, wie zum Beispiel, Schlagerfreund Bernd, Kakaotrinker Jens, Kavalier Uwe oder Hasenfreund Holger, nicht selten für humorvolle Situationen, zumindest für den geneigten Zuschauer, gesorgt.

Annähernd 5 Millionen Menschen haben die Flirtversuche der Männer verfolgt, die man normalerweise eher als Täter in Formaten wie Criminal Minds findet.
In der letzten Folge haben nun alle Männer, mit Ausnahme von Bernd, der lieber weiterhin alleine mit seiner Mutter Daggi lebt, die Frau fürs Leben gefunden.
Wer die Zeit bis zur nächsten Staffel „Schwiegertochter gesucht“ überbrücken will, dem empfehlen wir „Bauer sucht Frau“.

RTL 2 ist der Erfolg egal – die Zuschauer auch?

28 Oktober 2009

Ab dem 21. November will RTL 2 eine neue Serie ausstrahlen. Es handelt sich um eine kanadische Produktion mit dem Titel “Die Geheimnisse von Whistler”. An und für sich sind neue Angebote für Samstagnachmittage eigentlich ganz gern gesehen. Doch ob es in dem Fall dieser 26 Folgen umfassenden Serie auch so ist, ist fraglich.

Aus dem Grund, weil bereits die Kanadier selbst – also der Fernsehsender CTV – die Serie bereits nach dem Durchlauf der ersten Staffel, aufgrund sehr geringer Einschaltquoten abgesetzt haben. Da RTL 2 darüber in Kenntnis war – schließlich steht es auf ihrer eigenen Internetseite – stellt sich doch die Frage: Welchen Sinn sehen sie darin, diese Serie auszustrahlen?

Eigentlich gibt es als Antwort nur zwei Möglichkeiten: Die erste wäre, dass das momentane Nachmittagsprogramm noch schlechter läuft, als die Serie in Kanada – oder aber RTL 2 hat sich bereits die Rechte gesichert, bevor bekannt war, wie schlecht die Serie laufen würde. Was RTL 2 jetzt lieber wäre, ist der eigenen Fantasie überlassen.

Riechen, Leckenund Vernaschen.

18 Oktober 2009

In dem Werbespot für den neuen Axe Duft wird die Zuneigung der Frauen gegenüber der Schokolade stark übertrieben und humoristisch dargestellt, denn wie in der Werbebranche bekannt ist, gewinnt nur der mit der absurdesten und unrealistischsten Inszenierung. Der Spot beginnt – wie immer bei Axe – damit, dass ein Mann sich mit dem neuen Duft “Dark Passion eindeodoriert. Der eben noch normale, maskuline Mensch, erscheint plötzlich als dauerhaft grinsende Schokoladenfigur auf dem Bildschirm.

Axe kombiniert in diesem Werbespot auf eine witzige Art die beiden Dinge, welche Frauen angeblich am liebsten haben. Dies wäre zum einen Männer und zum anderen Schokolade. Diese phänomenale Kombination ruft – laut diesem Spot – eine Unwiderstehlichkeit bei Frauen hervor.

So geschieht es, dass der Mann aus Schokolade, während er seinen Alltag erlebt, überall von verschiedenen Frauen im wahrsten Sinne “vernascht” wird – in der Bahn, im Kino und zu guter Letzt wird ihm voller Zuneigung der Arm geklaut, als er einer wilden Horde Frauen zuwinkt, welche an einer gigantischen Scheibe kleben. Wie der Duft allerdings in ein Gebäude kommt, ohne dass der Schokoladenmann es passiert, bleibt unerklärt.

Yes we can dance

17 September 2009

… oder können Promis wirklich tanzen? Das fragte sich wohl bei der neuen Sendung von Sat1 so mancher Zuschauer. Da RTL seine Promitanzshow auch diesen Herbst nicht an den Start bringt, wartet SAT1 nun mit einer Tanzshow im Promiformat auf. Ob man nun wirklich von tanzenden Prominenten sprechen darf, sei mal dahingestellt, denn jeder definiert die Begriffe prominent und tanzen wohl etwas anders.

Prominent oder für die Mehrheit bekannt war wohl der Moderator Kai Pflaume der den Zuschauer sicher durch die Abendsendung geleiten sollte. Doch so manches Mal entglitten auch dem sonstigen Dauerstrahlemann die Gesichtszüge. Die Entscheidung, was peinlicher war, die tanzenden Prominenten oder die Jury die aus solch illustren Personen wie beispielsweise Desiree Nick bestand, ist wirklich schwer. Einziges Jurymitglied, der das Ruder hätte herumreißen können, wäre Wigald Boning gewesen, doch der blieb entgegen seiner sonstigen Art ziemlich wortkarg. Aber macht ja nix – noch, brauchen wir uns ja nicht zu entscheiden. Denn in den kommenden Wochen folgen weitere Folgen der Sendung – frei nach dem Motto: Was uns nicht umbringt, macht uns nur noch härter.