Das war eine überraschende Meldung, dass Günter Jauch ab Herbst 2011 die Talkshow am Sonntagabend in der ARD übernimmt, aber eine gute Entscheidung! Schon vor einigen Monaten konnte man an dieser Stelle lesen: Anne will –aber kann’s nicht! Diese Feststellung haben jetzt endlich offensichtlich auch die ARD-Macher getroffen. Beschämend für Anne Will ist auf jeden Fall, dass man es ihr vor der Veröffentlichung nicht einmal mitgeteilt hat, dass ihr Sendeplatz am Sonntag demnächst von Jauch übernommen wird. Auch daran ist zu erkennen, dass Anne keinerlei Forderungen auf einen neuen, angemessenen Sendeplatz stellen kann, denn es ist davon auszugehen, dass die ARD sie loswerden will. Wenn man im Ersten den Sendeplatz für Will zeitgleich mit der ZDF-Talkrunde mit Maybrit Illner ausstrahlen will, hat sie ohnehin verloren und wird wegen schlechter Quote nach kurzer Zeit abgesetzt! Erstaunlich ist auf jeden Fall, dass Jauch eine so starke Verhandlungsposition hat, dass er eine Sonderregelung bekommt und verschiedenen Sendungen bei RTL, auf jeden Fall „Wer wird Millionär?“, weitierhin moderieren darf. Einen Moderator, der zeitgleich bei den „Öffentlichen“ und den „Privaten“ zur Primetime beschäftigt wird, hat es noch nicht gegeben!
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ARD: Sonderregelung für Jauch!
17 Juni 2010Horst Köhler: “Ich erkläre hiermit meinen Rücktritt…
1 Juni 2010Top Thema der Woche
Bundespräsident Horst Köhler hat am Montag den 31. Mai seinen Rücktritt erklärt – “Ich erkläre hiermit meinen Rücktritt vom Amt des Bundespräsidenten – mit sofortiger Wirkung.” Der Rücktritt war vielleicht etwas überstürzt, “nicht abgesprochen, nicht vorbereitet”, wie es heißt. Und doch hat er etwas Logisches, Folgerichtiges. Er ist im Zusammenhang betrachtet irgendwie nahezu gesetzmäßig und passt zur Krise in den Bereichen der Wirtschaft und Finanzen.
Horst Köhler
ist Professor der Wirtschaftswissenschaften, promoviert im Bereich Finanzpolitik.
Von 1990 bis 1993 war Köhler als Staatssekretär im Bundesfinanzministerium verantwortlich für finanzielle und monetäre Beziehungen. 2000 wurde er Direktor des Internationalen Währungsfonds.
Nachdem er zum Bundespräsidenten gewählt wurde, hat er sich in dieser Zeit allgemeinen Suchens nach Antworten auf Ursachen und Lösungen gerade in den Bereichen Wirtschaft und Finanzen nur wenig positioniert. In anderen Fragen hat er sich gelegentlich in Ansätzen wegweisend zu äußern gewagt, es jedoch in der Regel nie bis zu Ende durchgezogen. Häufig fehlte irgendwie der letzte Funken Schneid und Wagemut.
Eine wesentliche Eigenschaft eines Bundespräsidenten müsste es allerdings gerade sein, wegweisend, weise vorausschauend und orientierend zu wirken.
Das Amt eines Bundespräsidenten ist laut Verfassung das höchste Amt der Bundesrepublik. Dass dieser
Bundespräsident
von der Kanzlerin vorgeschlagen wurde und wie ein Vertreter der CDU gehandelt wurde, widerspricht der Verfassung. Ein Bundespräsident darf auch nicht nur vom Bundestag und einigen Vertretern aus Landtagen sowie prominenten Persönlichkeiten gewählt werden, wie es in der letzten Zeit wie selbstverständlich getan wurde. Der Bundespräsident ist laut Verfassung als höchste Persönlichkeit unserer Staates vom Volk vorzuschlagen und letztlich auch, nicht in Vertretung, sondern direkt vom Volk zu wählen.
Der Bundespräsident schlägt nach der Bundestagswahl einen Kanzler vor, und nicht umgekehrt. Die Kanzlerin ist auch nicht die ranghöchste Vertreterin der Regierung. Sie ist eigentlich laut Verfassung diejenige, die die Umsetzung der Beschlüsse des Bundestages umzusetzen hat. Die Trennung von Exekutive und Legislative wird in der BRD zunehmend verwischt bzw. teilweise sogar umgekehrt.
Wenn jetzt ein neuer Bundespräsident zu wählen ist, dann sind laut Verfassung nur 30 Tage Zeit. Es ist die Frage zu stellen, ob diese Zeit reicht, um solch eine überstürzte Wahl in solch einer kritischen Phase, in Deutschland und die gesamte Euro – Zone heute befinden, durchzuführen. Es ist jetzt eher an der Zeit, über grundsätzliche Fragen, auch im Aufbau der Regierung, nachzudenken.
Balla-balla wegen Ballack!
18 Mai 2010Ballack auf Krücken in allen Nachrichtensendungen, Ballack auf Krücken in allen Sportsendungen, Ballack auf Krücken im Interview, Ballack auf Krücken auf allen Titelseiten der Zeitungen und vielen Internetportalen! Haben wir denn keine anderen Sorgen, als einen Bänderriss bei einem Fußballkicker? Was wird um dieses Thema ein Aufsehen gemacht! Ob einer, der einigermaßen an einen Lederball schlagen kann, nun bei seinen hochbezahlten Leibesübungen eins auf den Knöchel bekommen hat, oder nicht, interessiert nun wirklich nicht die ganze Nation so sehr, dass es überall Thema Nr. 1 sein muss. Griechenland ist pleite und Portugal und Spanien stehen kurz davor. Ackermann* bezweifelt, dass die Griechen ihre Schulden zurückzahlen werden, der EURO stürzt auf seinen tiefsten Stand seit einigen Jahren, weltweit werden riesigen Geldmengen eingesetzt, um gegen den EURO zu spekulieren, die Menschen bangen schon wieder um das Ersparte, aber die Medien kümmern sich vorrangig um einen Fußballkicker und diskutieren die möglichen Auswirkungen auf die Spielerfolge bei der WM. Armes Deutschland!
*übrigens: wissen Sie, dass die Deutsche Bank Unsummen an der Spekulation mit Kredit-Ausfallversicherungen verdient. Vielleicht steckt hinter dem Zweifel des Schweizers eine Verkaufsförderungsmasche…und er versucht mit solchen Gerüchten sein Einkommen noch weiter in die Höhe zu treiben???
Warum gibt es keinen Notfallplan?
5 Mai 2010Vor fast zwei Wochen ist im Golf von Mexiko die Bohrinsel „Deepwater Horizon“ nach einer Explosion gesunken. Seit dieser Zeit kann man in den Nachrichtensendungen aller Fernsehkanäle und in vielen Magazinen täglich die traurigen Bilder sehen, die durch fast 800.000 Liter ausströmendes Rohöl pro Tag eine Umweltkatastrophe erkennen lassen, deren Ausmaß noch nicht absehbar ist. Es werden zwar Situationsberichte gebracht, aber man vermisst in fast allen Sendungen wirklich kritische Kommentare gegenüber dem Krisenmanagement des Ölmultis BP und die Frage nach dem Notfallplan für ein solches „Worst-Case-Szenario“, also den ungünstigsten anzunehmenden Fall. Erst wurde beschönigt und dann war das Wetter schlecht…??? Die Küsten der US-Bundesstaaten Louisiana, Alabama und Florida werden von dem herannahenden Ölteppich, der die Größe von etwa 10.000 qkm, das ist etwa die halbe Fläche der Bundesländer Rheinland-Pfalz oder Sachsen-Anhalt hat, bedroht. Die kompletten Fischbestände, große Austernbänke, die speziell in diesem Gebiet vorhandene Vielfalt in der Vogelwelt und selbstverständlich alle dort lebenden Menschen, die meist ihren Lebensunterhalt mit dem Fischfang oder dem Tourismus bestreiten, werden möglicherweise die Opfer dieser Katastrophe sein. Gerade die Amerikaner sind sonst für die Absicherung aller Eventualitäten bekannt und haben eine Schadenersatzrechtsprechung, die hohe Summen kennt. Wenn bald keine Lösung gefunden wird, der Kursverfall der BP-Aktie weitergeht und Obama alle Schadenersatzansprüche gegen BP durchsetzt, müsste der Amerikanische Staat demnächst Hauptaktionär des Ölmultis BP sein.
Rot-Rot-Grün in NRW?
20 April 2010Am Montag auf der Pressekonferenz der SPD zur Wahl in Nordrhein-Westfalen leistete sich der “gewichtige“ SPD-Chef Sigmar Gabriel einen sogenannten Freud’schen Versprecher. In vielen Nachrichtensendungen war Gabriels Aussage zu sehen und zu hören, die er im Beisein der unsympathischen SPD-NRW-Kandidatin Kraft und der „RTL – Rock-und-Pop-Kommentatorin“ der Grünen, Claudia Roth, traf. Er sagte sinngemäß: “Wenn die Wahlbeteiligung in Nordrhein-Westfalen hoch genug ist, dann reicht es für Rot-Rot-Grün!!!” Gabriel versuchte zwar, diese Aussage als Ausrutscher klarzustellen, aber die Linken wird es gefreut haben, dass dieser Gedanke beim SPD-Vorsitzenden so präsent ist. Ein Freud’scher Versprecher ist der nach Sigmund Freud benannte verbale Fehltritt, der den eigentlichen Gedanken oder den Wunsch des Sprechers versehentlich zum Ausdruck bringt. Schon bei Andrea Ypsilanti in Hessen hatte es vor der Wahl geheißen, nie mit den Linken, aber nach der Wahl sah alles anders aus und es mussten einige den Wählern gegenüber ehrliche Parteigenossen dafür sorgen, dass es nicht zu der SPD-Linken-Koalition kam. Schauen wir mal, ob das nach der Wahl in NRW ähnlich wird…?
Rache oder Vergewaltigung?
24 März 2010Die Top-Meldung der Nachrichtensendungen am Montag, den 22. März, wie auch die Schlagzeilen der Gazetten vom 23. war die Inhaftierung von Jörg Kachelmann, der wegen einer angeblichen Vergewaltigung seiner Ex-Freundin am Frankfurter Flughafen festgenommen wurde und in der JVA Mannheim in Untersuchungshaft sitzt. Es ist schon fragwürdig, ob eine solche Meldung so hoch in allen Nachrichten aufgehängt werden sollte, aber ganz schlimm wird es, wenn eine Klatsch- und Tratsch-Sendung , wie RTL – Prominent, dieses Thema aufgreift und gleich Interviews mit dem Anwalt und auch der Sprecherin der Kachelmann-Firma Meteomedia dazu bringt. Manche Beiträge auf unterschiedlichen Kanälen hörten sich an, wie eine Vorverurteilung des Schweizers, der nach Aussagen seines Anwalts die Vorwürfe als haltlos bezeichnet. Die Unschuldsvermutung sollte zunächst für jeden gelten, auch und gerade für Menschen, die in der Öffentlichkeit stehen. Im Jahr 2004 gab es einen ähnlichen Fall, als dem PRO7-Moderator Andreas Türck ein Vergewaltigungsvorwurf gemacht wurde und anschließend ein Freispruch folgte! Die Fernsehkarriere war allerdings für Türck dadurch beendet. Wer kann jetzt schon sagen, ob die frustrierte sitzen gelassene langjährige Ex-Freundin einen bösen Rachefeldzug fährt oder der ARD-Wettermann sich wirklich nicht gut benommen hat.
Urteil: Karlsruhe kippt Hartz IV
11 Februar 2010Wie das Bundesverfassungsgericht Karlsruhe entschieden hat, ist die Berechnung der Hartz IV Regelsätze Verfassungswiedrig. Die Summen seien weder für Erwachsene, noch für Kinder korrekt berechnet worden. Gerichtspräsident Hans-Jürgen Papier verkündete das Urteil, und sagte zur Begründung das die Sätze gegen Paragraf 1 des Grundgesetzes, auf das Recht eines Menschenwürdigen Existenzminimums, verstoßen würden. Dies wäre ebenfalls ein Verstoß gegen das Prinzip eines Sozialstaates, hieß es weiterhin zur Begründung
Das Urteil bestimmt eindeutig das eine Neuregelung bis zum 1 Januar 2011 gefunden sein muss. Bis dahin dürfen die alten Regelungen, die seit 2005 gelten, weiterhin in Kraft bleiben. Bis dahin jedoch müssen die Sätze nach einer neuen Berechnungsgrundlage erstellt werden. Diese treten dann ab dem 1.1.2011 in Kraft. Im Urteil hieß es eindeutig das der gesetzliche Leistungsanspruch so ausgestaltet sein muss, das er dem gesamten existenznotwendigen Bedarf des Grundrechteträgers gerecht wird. Ob, und in wie weit, die Leistungen anzupassen sind, ließ das Gericht jedoch offen. Es ist jedoch anzunehmen das die Leistungen erhöht werden müssen, denn es ist rechtlich nicht mehr haltbar ein Kind einfach prozentual anzurechnen, da hier ein deutlicher Mehrbedarf entsteht.
Das bisher angelegte Berechnungsverfahren sei so in Ordnung, jedoch entbehren die angelegten Statistiken jedweder Realität. Alleine die bestimmung des Bedarfs von Kindern auf 60% des Bedarfs eines Erwachsenen sei Verfassungswidrig, und müsse nachgebessert werden. Die rein statischtische Berechnung läge nicht im Konflikt mit der Verfassung, so Papier, jedoch seien sowohl die Summen, als auch die Methoden zur Ermittlung realitätsfremd, und würden unter anderem nichteinmal ein mindestmaß an Teilnahme am sozialen Leben berücksichtigen. Ebenfalls müsse es Härteregelungen geben, die sich auf Unabweisbare Tatsachen beziehen, wie z.B.Übergrößenkleidung, oder Klassenfahrten. Auch wenn diese Methode nicht falsch sei, so wäre es dringend notwendig eine durchsichtige Berechnung anzulegen, aus der eindeutig hervorgeht, welche Zahlen, und Posten, zur Ermittlung des Gesamtbedarfs angesetzt wurden.
Damit steht fest, das es neue Berechnungsgrundlagen geben wird. Nach allgemeinen Schätzungen werden diese Berechnungsgrundlagen deutlich höher ausfallen, als die bisherigen Leistungen, da der Tatsächliche Aufwand, den ein Hartz IV Bezieher hat, deutlich über dem liegt, was bisher gezahlt wird. Dabei ist zu berücksichtigen das “normale” Kosten eines Haushaltes alleine im Bereich des sozialen Lebens, der Versicherungen, Strom oder anderer Dinge gar nicht angerechnet werden. Entsprechende Leistungssummen sind entsprechend so zu bemessen das ein gewisses Existenzminimum erhalten werden kann. Dieses ist teilweise regional sehr unterschiedlich. Wir dürfen abwarten wie die neuen Gesetzesvorlagen aussehen werden.
Festplattenrecorder für das Fernsehprogramm
26 Januar 2010Festplattenrecorder
Festplattenrecorder für das Fernsehprogramm werden immer günstiger und die Auswahl wächst ständig. Doch lohnt sich die Anschaffung?
Wer nur normale Kauf-DVDs anspielen möchte, der ist mit einem sehr günstigen DVD-Player ohne Festplatte bestens bedient.
Fernsehprogramm
Wenn man jedoch das Fernsehprogramm aufzeichnen mag, hat man die Wahl zwischen beschreibbaren DVDs und einer Festplatte.
Nachteilig scheint bei der Festplattenversion zu sein, dass die Festplatte nicht einfach mitgenommen werden kann und bei anderen DVD-Playern wieder abgespielt werden kann. D.h., wenn die Festplatte gefüllt ist, bleibt sie voll. Nur das Löschen von bereits aufgenommenen Content hilft. Zum Archivieren ist dies natürlich ungünstig. Dvds sind zum Transport auch besser.
Jetzt darf man aber auch nicht vergessen, dass beschreibbare und wiederbeschreibbare DVDs ziemlich teuer sind. Die Festplatte bietet Platz und Möglichkeiten für Leute, die ab und zu mal einen Film aufnehmen möchten.
Einfacherweise kombinieren einige Player und Recorder beide Vorteile, da man auf DVD oder Festplatte aufnehmen kann. Andererseits sind diese noch teuer.
Wer ist überhaupt noch lustig?
1 Januar 2010Bernd Stelter präsentierte am 30. Dezember im WDR die Sendung „So lacht NRW“ und später konnte man im ZDF Oliver Welke sehen, den Mann aus Harsewinkel, den man, wenn man ihn schon auf den Bildschirm lassen muss, beim Sport hätte lassen sollen. Welke’s „Heute Show – best of“ war nur „Mist of“! Er schonte – wie üblich – die SPD, schlug ungebändigt auf die F.D.P. ein und beleidigte Merkel, aber lustig war in der Sendung nun wirklich nichts. Anders bei Stelter. Auf Hannes Bender, Horst Schroth und die Bullemänner kann man zwar verzichten, aber es gab von anderen „Komikern“ lustige Beiträge und einige Gags waren sogar absolute Spitze. Sicher ist es auch eine Frage der Mentalität und der Stimmung, in der man sich befindet, aber die Interviews des Franzosen Alfons mit der Trainingsanzugjacke und dem riesigen flauschigen Mikrofon, der nicht umsonst in der Komiker-Hitliste des NDR nach dem lange verstorbenen Heinz Erhardt den zweiten Platz belegt, sind immer absolut stark. Natürlich unterstützt der französische Akzent die emotionslos klingenden Fragen noch, aber die Frage an einen Mann: „Würden Sie Ihrer Frau erlauben fremd zu gehen, damit Sie ein hübsches Kind bekommen?“ Antwort: „Ja!“ – ist schon einen Lacher wert und der Satz: „Die Deutschen hätten viel mehr Spaß beim Kindermachen, wenn man dafür ein Formular ausfüllen müsste“, ist nun wirklich auch lustig.
Mit fast 80 in den Puff!!!???
4 Dezember 2009Am 1.12. sendete die ARD in der Sendung „Menschen bei Maischberger“ eine Talkrunde mit dem Titel: „Sex als Ware: Sollen wir Prostitution verbieten?“. Zu diesem Thema hatte die nach meiner Meinung derzeit beste Moderatorin der bundesdeutschen Fernsehlandschaft Sandra Maischberger, die nur noch von ihrem „Amtsbruder“ Frank Plasberg übertroffen wird, eine „illustre Runde“ eingeladen. Es waren eine Bordellbesitzerin, die sich auch gerne die Berufszeichnungen „Puffmutter“, „Tagesmutter“ oder „Herbergsmutter“ vorstellen konnte, eine „Teilzeitnutte“, einen „Ex-Zuhälter“, der 8 Jahre im Knast war, eine Sozialarbeiterin, mit 18 Jahren Erfahrung im Rotlichtmilieu, einen Polizeibeamten a.D. mit dem Spezialgebiet Zwangsprostitution und Rolf Eden, den knapp 80-jährigen ehemaligen Nachtclubbesitzer aus Berlin, dessen bekanntester Laden sicher das „Big Eden“ war, das er 2002 verkaufte. Seit langer Zeit besitzt Eden unendlich viele Wohnungen und einige Mietshäuser. Er war grundsätzlich der Meinung, dass Prostitution ein ganz normaler Beruf ist, Sex als Ware völlig normal ist und die Prostitution nicht verboten gehört. Im Übrigen sei es ihm völlig egal, woher die Mädchen kommen und ob sie sich freiwillig oder durch Zwang in die Prostitution begeben haben. Der Opa-Freier sagte, dass es im Puff ein ganz besonderes Gefühl sei und betonte, dass er gerne 400 – 500 EURO zahlen würde, wenn er „richtig geil“ ist!!!??? Man kann sich da nur fragen: Was macht ein fast 80-jähriger Mann im Puff?