Das war schon eine starke Leistung, die die Argentinier da gezeigt haben, aber gegen eine solche deutsche Truppe kann man auch nur gut aussehen! Das ZDF übertrug am 3. März ein wichtiges Testspiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft vor der WM in Südafrika. An Gegnern, wie Argentinien, kann man erst deutlich erkennen, wie schlecht einige Spieler doch wirklich sind, die immer wieder von Löw aufgestellt werden! Es hatte niemand von den Löw-Kickern erwartet, dass sie die technisch üblicherweise starken Argentinier spielerisch ausschalten können, aber es war erstaunlich, dass die Südamerikaner auch läuferisch und kämpferisch überlegen waren. Ein ideenloses, langweiliges Spiel der deutschen Mannschaft, das keinen Zuschauer begeistern konnte. Eine einzige herausgearbeitete Torchance, dann noch ungenutzt, ist in so einem Spiel natürlich zu wenig; insbesondere gegen die normalerweise defensiv eingestellten, abwehrstarken Argentinier. Podolski und Özil waren Totalausfälle, Klose, Schweinsteiger und Gomez schwach (wie immer) und auch Ballack konnte absolut nicht überzeugen. Kurz vor der Halbzeitpause kam folgerichtig der Aussetzer von Adler, der sich irgendwo auf dem Spielfeld „verflogen“ hatte. Was der da mitten auf dem Platz wollte, weiß der Geier …aber wahrscheinlich nicht der Adler! Der Argentinier Higuain, der sonst für Real Madrid stürmt, hatte mit dem Ausspielen des herumirrenden deutschen Torhüters Adler beim Siegtor kein Problem. Der inzwischen quadratisch aussehende Trainer der Argentinier, Diego Maradonna, der als „Hand Gottes“ bekannt geworden war, hatte viel Spaß am Ausgang dieser Partie.
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Der Adler hat sich verflogen!
5 März 2010Arrogante Bayern gewinnen bei VW!
7 Februar 2010Trotz eines 3:1-Sieges bei der Volkswagen-Werksmannschaft in Wolfsburg kritisierte der Holländer Louis van Gaal die Arroganz in der Spielweise seiner Mannschaft und Karl-Heinz Rummenigge lobte den Coach anschließend für diese Kritik nach dem Sieg. Die 3 Punkte der Bayern und das 1:1 von Bayer Leverkusen gegen den VfL Bochum waren in der ARD-Sportschau am Samstag zu sehen. Nach dem Unentschieden der Werksmannschaft aus Leverkusen führen sie in der Bundesliga jetzt nur noch durch ein zwei Tore besseres Torverhältnis. Auf Platz zwei folgen bereits die Münchner, die ja meistens mehr Glück als Verstand haben. Das Glück könnte bei den Bayern vollkommen werden, wenn sich van Gaal mit dem Fußballverband in Nigeria (NFF) einig wird, denn er steht auf der Kandidatenliste als Nationaltrainer in dem afrikanischen Staat, wo gerade der bisherige Trainer Shaibu Amodu so kurz vor der WM in Südafrika entlassen wurde. Amodu war seit 2008 Nachfolger von Berti Vogts, unserem ehemaligen „Nationalberti.“ Auf der Liste der Nigerianer stehen allerdings noch zwei Franzosen, ein Engländer, ein Serbe und der Holländer Guus Hiddink, der im Moment die Russen betreut. Hoffentlich haben die Bayern das Glück, dass sich die Schwarzafrikaner für ihren Holländer entscheiden; und noch schöner wäre es, wenn die außerdem für Hönes und Rummenigge auch noch einen Job frei hätten…
Fernsehen als Hilfe bei wichtigen Entscheidungen im Fußball?
22 August 2009Fernsehen verbindet man mit Kamera, klar – ohne geht’s nicht. Sendungen werden damit aufgenommen oder Live-Ereignisse direkt übertragen. Schaut man sich ein Fußballspiel im Fernsehen an, so kommen hierfür allerlei verschiedene Kameras zum Einsatz, mit dem Ziel, mit deren Hilfe jede knifflige Szene richtig auflösen zu können und somit auch die Entscheidungen des Schiedsrichters genau unter die Lupe zu nehmen.
Doch selbst diese Kameras helfen manchmal nicht mehr, wenn man wissen will, ob ein Ball mit dem ganzen Umfang hinter der Torlinie war – oder eben nicht. Ein Schiedsrichter kann dies gar nicht in jeder Situation richtig entscheiden. Aus diesem Grund will man im Fußball die Torkamera einführen, doch die hohen Bosse wehren sich dagegen. FIFA und UEFA wollen die technische Neuerung nicht im Fußball sehen. Das treibt selbst 1899 Hoffenheim-Coach Ralf Rangnick zu einer kritischen Aussage in Richtung der FIFA: “Die, die darüber zu entschieden haben, haben ein Durchschnittsalter von 82,5 Jahren”. Aber die FIFA bleibt stur, will keine technischen Hilfsmittel im Fußball. Aber laufen nicht erst seit kurzer Zeit die Schiris bei internationalen Spielen mit dem Headset über das Feld – ist das etwa kein technisches Hilfsmittel für die Kommunikation?