Was mich im Moment sehr interessiert, ist, ob Bohlen seine Sprüche selbst einfallen oder es dafür einen ganzen Stab von RTL-Textern gibt, die sonst nichts tun, als sich kernige Sprüche für den DSDS-Oberguru auszudenken. Sollte es Bohlen wirklich spontan einfallen, was er da alles von sich gibt, wäre das eine starke Leistung. Den besten Spruch der 3. Mottoshow „Happy Holiday Hits“ haute unser Sprüche-Dieter raus, als er sagte: „Das war so emotional, als wenn Désirée Nick sich die Hornhaut von den Brustwarzen hobelt!“ Es empfinden sicher viele so, dass die Nick emotional nicht berührt und auch nicht komisch ist, aber trotzdem muss man auf diesen Vergleich erst einmal kommen. Einen komischen Anblick präsentierte dafür Manuel Hoffmann, der leider nur ganz knapp dem Rauswurf entging, als er mit kurzer Hose und Sakko auftrat. In der Zuschauergunst verloren hatte überraschend Nelson Sangaré und selbst Nina Eichinger, die einem irgendwie als Quotenfrau in der Jury vorkommt, machte bei der Urteilsverkündung ein erschrockenes Gesicht. Eine fürchterliche Nervensäge ist und bleibt der Moderator Marco Schreyl, der mit seinen immer gleichen, langweiligen Versuchen Dramatik zu erzeugen, die Sendung künstlich in die Länge zieht und nur noch nervt. Schreyl sollte mal bei „Unser Star für Oslo“ reinschauen und sich ein Beispiel an Matthias Opdenhövel nehmen.
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Hornhaut auf Brustwarzen…??
9 März 2010Dschungelcamp für arme…?
3 März 2010Inka Bause, von „Bauer sucht Frau“ bekannt, ist die „Königin der Adjektive“. Es gab bisher nie den Bauer Willi, sondern immer den “fleißigen” Milchbauer Willi oder nie den Schweinebauer, sondern immer den “lustigen” Schweinebauer usw.usw. Jetzt hört man ähnliche Töne aus Norwegen, denn dort haben wir den “sportlichen” Münsterländer und den “lustigen” Betonbauer. Inka probt im Moment das Dschungelcamp für arme. Sonntag um 19.00 Uhr bringt RTL die Reality-Soap „FARM“. Das gleiche primitive Konzept, wie man es aus dem Dschungelcamp kennt. Jede Woche wird jemand von den „Insassen“ mehrheitlich für den Rausschmiss nominiert und man darf sich dann einen oder eine aussuchen, mit der oder dem ein Duell ausgetragen wird. Es darf gewählt werden zwischen so „spannenden“ Wettbewerben, wie eine Axt auf eine Zielscheibe zu werfen, am Tau zu ziehen, zu sägen (und zwar den „Ast“ auf dem der Gegner sitzt) oder sogar das Gebiet Wissen, welches allerdings wenig Zuspruch bekommt…Absolut unterste Schublade! Im Dschungelcamp sind es die ekligen Momente, in denen die Möchtegern-Promis und die, die nur das Geld brauchen, irgendwelche lebenden Tiere oder Hoden essen müssen. Auf der Farm in Norwegen versucht man es mit Eifersucht und etwas Sex. Eine Ex-Erotik-Darstellerin ist bereits rausgeflogen, aber Ivana (21) liegt mit mehreren Männern auf der Matratze und Sally (20), die man oft mit einem Typ im Bett kuscheln sieht, soll für Einschaltquote sorgen.
Gebrauchtwagen für Peter Zwegat!
25 Februar 2010Der Zuschauer muss zu Beginn fast jeder Ausstrahlung der RTL-Reihe „Raus aus den Schulden“ den Eindruck haben, dass der Mann mit der Aktentasche den weiten Weg aus Berlin zu Fuß zurücklegt. Die Auftaktsendung zur nächsten Staffel wurde am 24. Februar ausgestrahlt und zeigte gleich wieder drei Extremfälle. Nasir Jami, 21 Jahre, hat es mit einem Einkommen als Handyverkäufer von ca. 1.400,– EURO im Monat immerhin schon auf 60.000,– EURO Schulden gebracht. Diese Größenordnung war selbst für den Schuldenberater ein harter Brocken und er fragte den unschuldig wirkenden jungen Mann, dem man zu früh eine Kreditkarte gegeben hatte: „Hat der Papa nicht mal gesagt, Nasir, hast du sie noch alle?“ Später kam Daniel Klapschinsky, der 35-jährige arbeitslose Maler aus Berlin mit bereits drei Kindern aus der vorigen Beziehung, hat ein weiteres Kind zusammen mit Freundin Simone Grützemann. Daniel hat etwa 30.000,– EURO Schulden und Zwegat stellt sich die Frage, die sich wahrscheinlich auch zukünftige Arbeitgeber stellen würden: „Warum sitzt der mit dem Arsch zu Hause?“ Ein weiterer Höhepunkt waren Regine und Johannes Reinert, die ihre Leistungsfähigkeit überschätzt hatten und die Raten für das Eigenheim nicht mehr aufbringen konnten. Nach der Versteigerung sitzen sie jetzt noch mit ca. 200.000,– EURO Schulden da und wissen nicht, was sie tun sollen. Damit Peter Zwegat sich nicht in den folgenden Sendungen immer die Füße wund laufen muss, sollte RTL ihm einen Gebrauchtwagen stellen…
Westerwelle – weiter so!!!
23 Februar 2010Ich hoffe, dass viele scheinheilige, verlogene Politiker, die in den letzten Wochen auf den FDP-Guido verbal eingeschlagen haben, am Montag die Sendung EXTRA auf RTL gesehen haben. Da konnte man genau den Typ Hartz-IV sehen, den Westerwelle meint. Stinkfaul, fett, schmutzig, dumm und sauer auf den Staat, weil der es nicht ermöglicht, dass seine Kinder Markenklamotten tragen können! Timo Gruner, arbeitsloser Maurer und seine Frau leben mit 4 Kindern in einer 98 qm – Wohnung, die er zu klein findet. Dazu braucht man in dieser Einkommensklasse natürlich 2 Schlangen, 1 Hund und 3 Meerschweinchen und der neue Computer mit Flachbildschirm darf nicht fehlen. Er bekommt vom Staat, d.h. von uns allen, im Monat 2.271,00 EURO und würde nur arbeiten gehen, wenn er dadurch ein wesentlich höheres Einkommen hätte. Er ist der Meinung, dass der Staat ihm ohne Gegenleistung mindestens 700,00 EURO mehr zur Verfügung stellen müsste,… „damit man sich auch mal was leisten kann…“. Solche Leute müsste man nicht nur Schnee schippen lassen, sondern auch Spargel stechen, öffentliche Toiletten putzen und die Müllhalde umgraben! Wer gesund und faul ist und uns auf der Tasche liegt, muss zu öffentlicher Arbeit herangezogen werden; auch mit Druck! Gut, dass auch noch zwei vorbildhafte, fleißige, arbeitende Menschen gezeigt wurden, die leider nur maximal 40,00 EURO mehr für 170 Stunden Arbeit im Monat haben, als wenn sie Hartz-IV beziehen würden. Der Unterschied zwischen denen die arbeiten und solchen faulen Schmarotzern, wie Gruner, muss größer werden! Deswegen: Westerwelle – weiter so!!!
Fett, rosa und ein Pausenfüller,…
21 Februar 2010…das ist Cindy aus Marzan, die mit der Comedy- Sendung „Cindy aus Marzan & Die jungen Wilden“ nach der DSDS-Mottoshow bis zur „Urteilsverkündung“ in der Pause zu sehen war. Auf diesem Sendeplatz eine gute Einschaltquote zu haben, ist natürlich keine Kunst, denn die DSDS-Zuschauer warten ganz sicher nach der Sendung auch noch das Ergebnis ab. Der optische Bruch von Ines Redjeb und Steffi Landerer, die es trotz ihrer beiden wirklich „schönen Argumente“ leider am 20. Februar erwischt hat, zu der dicken, nicht gerade sympathischen Frau mit dem rosa Zelt aus Teddyfell, ist schon ein schwerer Kulturschock. Beim Anblick dieser Körpermasse kommt einem die Wartezeit bis zur nachfolgenden DSDS Ergebnis-Show sehr lang vor und man “zappt” sich so durch die Programme. In der Comedy-Reihe, die jetzt glücklicherweise vorbei ist, sind neben wirklich „jungen Wilden“, auch Atze Schröder, Rüdiger Hoffmann und Ingo Appelt zu sehen gewesen. Was die mit den „jungen Wilden“ zu tun haben, bleibt das Geheimnis derjenigen, die diese alte Garde für eine Sendung mit diesem Titel verpflichtet haben. Lustig war allerdings in dieser Pausenfüller-Ausgabe wieder einmal nicht viel, besonders nicht die stark übergewichtige Werks-Köchin aus Luckenwalde.
Komm’ ich jetz in Fernsehen??
16 Februar 2010Warum sich Claudia, 57, Witwe eines Landtagsabgeordneten aus Tecklenburg, mit ihrem 40-jährigen Sven ins Fernsehen begab, kann nur etwas mit Öffentlichkeitswahn und Pressegeilheit zu tun haben. In der RTL-Sendung „Extra“ mit Birgit Schrowange hatte man im Sommer 2009 auf Mallorca einen Mann gefilmt, der in einer Höhle in der Nähe des Ballermanns hauste. Obdachlos und mit 80 Cent in der Tasche, wühlte er sich die Essensreste aus den Mülltonnen. Dieser Höhlenmensch, der inzwischen seinen Job beim Gartenbauamt in Tecklenburg wieder aufgegeben hat und sich „um Claudias Haushalt kümmert“, bespaßt jetzt die 57-jährige Witwe in ihrer Villa mit Pferdekoppel. Man nennt sie im Ort „Höhlenmensch und Prinzessin“ und das erste Zusammentreffen war in einer Kneipe, erzählte die frühere Stadträtin, deren Mann vor dem Landtagsmandat auch mal Bürgermeister des Ortes war. Die lustige Witwe benutzte einen sonderbaren Ausdruck für die Liebe auf den ersten Blick, denn sie fühlte sich beim Anblick von Sven „verstrahlt“. Wir können nur sagen: Danke Claudia, dass Du der Öffentlichkeit von dieser Bedarfsgemeinschaft berichtet hast, denn sonst müssten die Steuerzahler für den Geliebten wahrscheinlich auch noch Hartz IV bezahlen. Jetzt fuhren sie zusammen nach Malle und schauten sich die vor kurzer Zeit ausgebrannte Höhle an. Sven wird nach eigener Aussage Malle und die Höhle mal wieder besuchen, aber dort nicht mehr einziehen…
Mit 2 Argumenten weiter…!
14 Februar 2010RTL hat am 13. Februar mit dem DSDS-Countdown begonnen und die große Bewerberzahl, die inzwischen durch die Jury auf 15 geschrumpft war, um weitere 5 Kandidaten reduziert. Diesmal sollten die Zuschauer die ersten 7 aus 15 wählen und weitere 3 hatte sich die Jury für die Nominierung vorbehalten. Dazu kam es dann nicht, weil sich Dieter Bohlen & Co. in einer Beratungspause darauf verständigt hatten, auch die 3 letzten Kandidaten für die großen Motto-Shows durch die Anrufe des Publikums bestimmen zu lassen. Der 19-jährigen Steffi Landerer, blond und enorm vollbusig, hatte Bohlen bereits nach ihrem mäßigen Vortrag gesagt: „Heute halten Dich die beiden Dinger hoffentlich über Wasser…“. Die gut aussehenden Rundungen der Blondine hatten es den beiden männlichen Jury-Mitgliedern (…und sicher nicht nur denen) ja schon vorher angetan, denn in einer früheren Sendung hatte unser Dieter bereits einmal von sich gegeben: „Mit diesen beiden Argumenten kommt man weiter!“ Lange wird es aber wahrscheinlich alle 3 Damen, die sich unter den letzten 10 Bewerbern befinden, nicht mehr in der Show halten, denn die männliche Konkurrenz ist groß. Als Favoriten werden derzeit Jungvater Mehrzad Marashi und Knasti Menowin Fröhlich gehandelt. Es ist zu hoffen, dass wir Steffis Argumente noch mehrfach sehen und dafür schnellstens der sogenannte „Checker“, das Großmaul Thomas Karaoglan, herausfliegt, der, um Bohlen zu zitieren, die Größe einer Parkuhr hat.
***Frohen Valentinstag!*** I Love All!
Plastikmüll und Wortmüll in SternTV!
12 Februar 2010Einen so undifferenzierten Bericht, der alle „Plastik“-Sorten verteufelt und keine Unterschiede hinsichtlich der Gesundheitsgefährdung und Toxizität, also der Giftigkeit eines Kunststoffs macht, darf ein Magazin wie SternTV nicht senden. Das war eine reine PR-Show mit Unterstützung des BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) für einen Film des Österreichers Werner Boote mit dem Titel: „Plastic Planet“. Wenn dieser Film so wenig Aussagekraft hat, wie der Sendebeitrag am 10. Februar in SternTV bei RTL, dann schade um das viele Geld für die Produktion. In Filmbeiträgen wurden Polyolefine, wie PE-Beutel (Polyethylen) , PP-Becher (Polypropylen) oder PET-Flaschen (Polyethylenterephtalat) gezeigt und als Kommentar konnte man etwas von Weichmachern und Weichmacherwanderungen hören, die es nur bei PVC (Polyvinylchlorid) gibt. Kunststoffe aller Art werden für verschiede, auch humanitäre Zwecke, dringend gebraucht und man wird sie aus dem Alltag nicht verbannen können. Die Verbraucher zahlen für den „Grünen Punkt“, an dem sich einige Leute bestimmt eine goldene Nase verdienen. Selbstverständlich ist die Vermeidung von Kunststoffmüll wichtig, aber der „Grüne Punkt“ soll doch angeblich dafür sorgen, dass die Kunststoffe recycelt und zu anderen Gebrauchsgegenständen, wie Gartenstühle, Zäune oder sogar Straßenbeläge verarbeitet werden. Wenn man allein an die kaputten Straßen denkt, könnte man nur für diesen Zweck bestimmt einige Millionen Tonnen recycelten Kunststoff gebrauchen!
Keine Ahnung!
10 Februar 2010Bei der Folge von „Wer wird Millionär“ mit Günther Jauch, die am 8. Februar auf RTL zu sehen war, konnte man die schlechten Ergebnisse an den Schulen in unserem Land im Pisa-Test verstehen. Gleich zwei junge Leute, erst der 23 –jährige Jan Wroblewski, der als Mitarbeiter der Post im Moment studiert und danach Annika Kammler, die sich mit Vornoten von 1,9 – 2,0 kurz vor dem Abitur befindet, konnten nicht überzeugen. Oft sind es einfache Fragen des täglichen Lebens, die man früher als Allgemeinbildung bezeichnete, die von den jungen Menschen heute nicht beantwortet werden können. Der Postler kam mit 4 Jokern noch gerade auf 16.000 EURO und Jauch kommentierte die Verzagtheit des jungen Mannes mit: „Aber Sie sehen das Ende Ihres Lebens ja bei der Post….“ Die Fast-Abiturientin warf das Handtuch trotz 4 Jokern schon bei 8.000 EURO. Was ist mit unseren jungen Menschen los? „Die Leiden des jungen Werther“ fast auswendig und „binomische Formeln“ aus dem Handgelenk schütteln geht vielleicht, aber sie haben trotzdem keine Allgemeinbildung. Die Schuld liegt ganz sicher nicht bei den jungen Leuten, sondern bei den Lehrern von heute, die unsere Jugend nicht mehr für das Leben, sondern nur noch für das Studium ausbilden. Ein gutes Beispiel war Annika‘s Geschichtslehrer, in den sie bei einer einfachen Geschichtsfrage als Telefonjoker für EURO 16.000 große Hoffnung setzte. Leider komplette Fehlanzeige! Keine Ahnung! Das war ein Paradebeispiel für die Qualität unserer Gymnasiallehrer.
Jetzt reicht’s aber wirklich!
24 Januar 2010Es wird langsam penetrant und langweilig, welche eigenwilligen Ranglisten Frank Ehrlacher in der RTL-Sendung: „Die ultimative Chartshow” den Zuschauern präsentiert. Die Sendung mit Oliver Geissen als Moderator läuft seit dem Jahr 2003 und hat am Freitag, den 22 Januar, ihre 79. Ausgabe erlebt. Wie immer, mit dem Branchenkenner und Stammgast Thomas Stein und zwei weiteren Sprücheklopfern, die ebenfalls ihre Meinung zum Besten geben dürfen. In dieser Sendung wurden: „Die erfolgreichsten Pop-Pianohits aller Zeiten” gesucht. Es gab schon viele unsinnige Charts, die Ehrlacher mit einem eigenen Punktesystem auf die Beine gestellt hat, wie z.B. erfolgreiche Comedyhits, die Lieblingshits der Frauen, der Männer, Dauerbrenneralben, die erfolgreichsten Kids usw.usw. Demnächst werden wahrscheinlich die erfolgreichsten Hits aller Zeiten gesucht, in denen eine Trompete, ein Schlagzeug, eine Gitarre und eine Triangel vorkommt…und dann die Lieblingshits der Hunde, der Katzen und aller anderen Tiere, die man sich so vorstellen kann. Jetzt reicht’s mit diesen unsinnigen Charts aber nun wirklich! Schlimm sind auch die Einspieler, in denen sich irgendwelche C- und D-Promis, die keinen interessieren, zu den Titeln äußern dürfen. Von Ralf Möller bis zur Transe „Lorielle London”, die im richtigen Leben Lorenzo Woodard heißt, dürfen alle mitmischen. Niedlich sind immer wieder Rosi Mittermaier und Christian Neureuther, die wie die beiden Alten auf dem Balkon in der Muppet-Show schwungvoll versuchen einen lustigen Kommentar abzugeben.