Beiträge getagged ‘Autofahrer’

Na dann: ole, ole, ole – Ole von B.

21 Juli 2010

Die Nachrichten aus der Politik haben seit Jahresanfang nur ein Thema: Die Rückzüge der CDU-Fürsten aus der Politik und aus hohen Ämtern und die Selbstzerfleischung der FDP, die bereits auf dem untersten Niveau angekommen ist. Es scheint so, als ob die CDU von einem riesigen Karzinom befallen ist, das die inneren Organe langsam auffrisst. Nach Koch, Oettinger und Rüttgers, jetzt Ole von Beust und den Wulff hat die Mutter der Kompanie ins Bundespräsidentenamt geschickt. Da merkt offensichtlich keiner, dass es jetzt nur noch zweitklassige Nachfolger für die Frau aus der ehemaligen SBZ (für die Jüngeren: SBZ = sowjetisch besetzte Zone) gibt, denn die wirklichen Nachfolger sind mit Koch und Wulff nicht mehr da und der Rest wird von Angela „verfrühstückt“. Die FDP schafft es von einer unangenehmen Botschaft in die nächste missratene Einschätzung zu tappen. Da verkündet Schäuble endlich mal ein Gesetz in die richtige Richtung, nämlich die Sondersteuer für Flüge, da poltert Brüderle schon wieder dagegen und befürchtet Haushaltsausfälle. Noch einen größeren Quatsch kann man nicht verbreiten! Die Autofahrer werden überall abgezockt und die Bahnfahrkarten werden immer teurer! Warum muss man für 19,00 EURO nach Malle fliegen können? Etwa, weil die Leute, die dort eine Finca haben, sonst die Flüge nicht mehr bezahlen können?

Abzocker müssen abgewählt werden!

17 November 2009

Das ZDF zeigte im Magazin WISO am 16.11. ein neues „Geschäftsmodell“ für die Hersteller von Blitzanlagen zur Geschwindigkeitskontrolle. In der hessischen Stadt Burghaun waren zwei alte Blitzanlagen ausgefallen und der Bürgermeister machte mit dem Lieferanten einen Deal. Zwei neue Blitzer-Säulen an der B 27 für etwa € 100.000,00 zieren jetzt den Straßenrand und die Autofahrerabzocke konnte ohne Investitionen für die Gemeinde weitergehen. Die Vermutung, dass nicht an Unfallschwerpunkten, sondern dort, wo es die größten Einnahmen gibt geblitzt wird, ist ja vielerorts schon lange vorhanden. In Burghaun hat man jetzt den Beweis, dass vorrangig wirtschaftliche Interessen die Aufstellung beeinflussen. Nachdem sich die Lieferfirma von der „geschäftlich sicheren Position“ der Blitzanlagen überzeugt hatte, wurde ein Leasingvertrag mit der Kommune vereinbart, der besagt, dass der Lieferant von jedem mit einem Bußgeld versehenen Foto für 2 Jahre 5,00 € bekommt, also die Finanzierung über eine „Erfolgsbeteiligung“ erfolgt!!! Wenn solche Modelle Schule machen, dann wird der Autofahrer nicht nur von den Gemeinden abgezockt, sondern es gibt auch noch Leute, die daran richtig verdienen. Da muss dringend eine gesetzliche Regelung her, dass solche Geschäfte von Gemeinden, Städten, Kreisen und Ländern nicht gemacht werden dürfen. Wenn sowas in Ihrer Nähe passiert, wählen Sie bitte bei der nächsten Gelegenheit alle ab, die diese Abzockermentalität haben und derartigen Verträgen zugestimmt haben.