Achten Sie auf Ihre Scheckkarte und geben Sie den Betrügern nicht die Chance, an Ihre PIN-Nummer zu kommen und den Magnetstreifen auszulesen. SAT1 zeigte in Akte 2010 mit Ulrich Meyer am Dienstag wieder einmal beeindruckend, mit welchen Tricks die Scheckkartenbetrüger arbeiten. An Geldautomaten werden zusätzliche Lesegeräte vor den Einzugsschächten für die Scheckkarte gebaut und auf diese Weise können nicht nur die Kontodaten, sondern auch die PIN ausgelesen werden. In einem Versuch in der Sendung wurde eine solche Datenübertragung gezeigt und bei der Geldabhebung sollte jeder darauf achten, ob sich etwas an dem Automaten verändert hat. In einem anderen Trick wurde der Bankkunde, der gerade seine Scheckkarte eingeschoben hat und auf das Geld wartet, durch einen Gauner abgelenkt, der auf einen 10 EURO-Schein aufmerksam machte, der angeblich heruntergefallen war. Während dieser Dieb von links kam, zog auf der rechten Seite des Bankkunden eine Komplizin die ausgeworfene Scheckkarte heraus und verschwand…Die traurige Bilanz der Sendung war ein Tipp, dass man mit Bargeld bezahlen sollte!!! So einen Schwachsinn kann doch wohl in der heutigen Zeit niemand mehr als ernsthaft gemeinten Tipp annehmen – oder?
Beiträge getagged ‘Betrüger’
Reich und dumm!?
21 Januar 2010Den ersten Teil des Films: GIER: Mit Glanz und Gloria! – ein 2-Teiler von Dieter Wedel – wurde am 20. Januar in der ARD ausgestrahlt. Es ist kaum zu glauben, aber im Hamburger Abendblatt konnte man von Kennern der Szene lesen, dass etwa 85% des Inhalts dieses Films aus der Realität kommt. Der Film schildert einen Gauner und Betrüger, der den Zeitgenossen, die zu den „Schönen und Reichen“ gehören wollten, viel Geld abgenommen hat. Ein ähnlicher Fall hatte sich in den 90er Jahren in Hamburg abgespielt, wo der Sonderschüler Jürgen Harksen einer Anzahl von wahrscheinlich 300 Anlegern etwa 35 Millionen Mark abgenommen hatte; darunter sollen sich u.a. auch Dieter Bohlen, Udo Lindenberg und der Bauunternehmer Siegfried Greve befunden haben. Es war eine Geldanlage, die angeblich mit einer norwegischen Ölquelle zu tun hatte, die den „treu glaubenden Reichen“ 1300 % Rendite versprach, also den 13-fachen Einsatz!!! Es ist keine Gier, wenn man anstatt 2% gerne 4% Rendite haben möchte und zu guten Zeiten an der Börse waren und sind auch heute noch höhere Gewinne durchaus realistisch, insbesondere, wenn man langfristige Anlageformen wählt. An 1300 % Gewinn zu glauben, ist aber nicht nur unrealistisch, naiv und gierig, sondern auch noch dumm!