Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann, war am 13. Mai alleiniger Gast der Talkshow Maybrit Illner im ZDF. Warum der Schweizer von Illner wie ein Bundeskanzler oder Bundespräsident behandelt wird und alleine ohne Gegenpositionen anderer Diskutanten seine Meinung vor einem so breiten Publikum vertreten darf, ist nicht nachvollziehbar. Er hat offensichtlich nicht nur bei seinem Millioneneinkommen eine Sonderstellung in Deutschland, sondern auch in der Behandlung durch die Medien. Inhaltlich hat sich Ackermann, der sich sonst meist ziemlich schwammig ausdrückt, doch relativ weit „aus dem Fenster gelehnt“, denn er zweifelt daran, dass die Griechen in den nächsten Jahren in der Lage sein werden, ihre Schulden zu bezahlen und sprach davon, dass vielleicht später ein verbleibender Rest „umgeschuldet“ werden muss. Als weitere Eckpunkte konnte man vom Bestverdiener unter den Unternehmensführern in Deutschland hören, dass der EURO noch immer sehr stark ist und es in den nächsten zwei bis drei Jahren aus seiner Sicht keine Inflationsgefahr gibt.
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