Zum Glück muss die Sendung DSDS nicht in “Deutschland sucht den Superproll” umbenannt werden! Entgegen der Meinung und Hoffnung Bohlens, wählten die Zuschauer nicht den Ex-Knacki und Superproll Menowin Fröhlich, sondern Mehrzad Marashi zum neuen Superstar. Der Abstand zwischen den beiden Finalisten war deutlicher als erwartet, aber bei genaueren Untersuchungen würde man wahrscheinlich feststellen, dass die Entscheidung der Zuschauer nicht gesanglich, sondern zu großem Teilen durch die Sympathiewerte getroffen wurde, die sich der 29-jährige gebürtige Iraner, der in Hamburg aufgewachsen ist, in der Staffel verdient hatte. Bohlen und Neumüller hofften auf einen Sieg des Fieslings mit den ausrasierten Ornamenten am Kopf, Piercings und Tätowierungen und man sah bereits die großen Dollarzeichen in ihren Augen, denn für die Vermarktung wäre ein Sieg des 22-jährigen Fröhlich sicher günstiger gewesen. Danke an die Anrufer, dass sie nicht darauf hereingefallen sind und eine moralisch ausgezeichnete Entscheidung getroffen haben. Es bleibt zu befürchten, dass der Ex-Knacki von Bohlen & Co. doch noch ein Angebot bekommt und er richtiges Arbeiten in absehbarer Zeit leider nicht lernen wird! Ein Tipp für Bohlen: Wie wär‘s mit einem neuen Duo: M+M = Menderes + Menowin. Die beiden Stimmen würden ausgezeichnet zueinander passen und Michael Jackson kann Menderes ebenso gut, wie Menowin!
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Superstar oder Superproll?
18 April 2010Reich und dumm!?
21 Januar 2010Den ersten Teil des Films: GIER: Mit Glanz und Gloria! – ein 2-Teiler von Dieter Wedel – wurde am 20. Januar in der ARD ausgestrahlt. Es ist kaum zu glauben, aber im Hamburger Abendblatt konnte man von Kennern der Szene lesen, dass etwa 85% des Inhalts dieses Films aus der Realität kommt. Der Film schildert einen Gauner und Betrüger, der den Zeitgenossen, die zu den „Schönen und Reichen“ gehören wollten, viel Geld abgenommen hat. Ein ähnlicher Fall hatte sich in den 90er Jahren in Hamburg abgespielt, wo der Sonderschüler Jürgen Harksen einer Anzahl von wahrscheinlich 300 Anlegern etwa 35 Millionen Mark abgenommen hatte; darunter sollen sich u.a. auch Dieter Bohlen, Udo Lindenberg und der Bauunternehmer Siegfried Greve befunden haben. Es war eine Geldanlage, die angeblich mit einer norwegischen Ölquelle zu tun hatte, die den „treu glaubenden Reichen“ 1300 % Rendite versprach, also den 13-fachen Einsatz!!! Es ist keine Gier, wenn man anstatt 2% gerne 4% Rendite haben möchte und zu guten Zeiten an der Börse waren und sind auch heute noch höhere Gewinne durchaus realistisch, insbesondere, wenn man langfristige Anlageformen wählt. An 1300 % Gewinn zu glauben, ist aber nicht nur unrealistisch, naiv und gierig, sondern auch noch dumm!
Der Herr der Zwiebel-Ringe.
11 Dezember 2009VOX zeigt von Montag bis Freitag um 19.00 Uhr eine „etwas andere Kochshow“ mit 5 Amateuren, die einen Wettbewerb um „Das perfekte Dinner“ austragen und am Ende gibt’s für den Sieger 1.500,– EURO. Das perfekte Dinner wird in jeder Woche aus einer anderen Stadt gesendet und die konkurrierenden Kandidaten kommen oft aus sehr unterschiedlichen Einkommensschichten mit stark voneinander abweichendem Wohnumfeld. Vom Student oder der einfachen Angestellten bis zur freiberuflichen Anwältin oder dem Arzt mit eigener Praxis findet man in der Sendung alle Einkommensklassen und gesellschaftlichen Gruppen.
Es gibt viele Kandidaten, die sich zur Schau stellen wollen oder andere Teilnehmer, die wirklich nur Spaß daran haben ihre Kochkünste zu beweisen. Besonders schlimm und bösartig war es in der vorigen Woche, als aus Hamburg gesendet wurde. Einige der Kandidaten wussten schon vor dem Menü, warum der Mitbewerber kein besonders gutes Geschmackserlebnis liefern wird. Missgunst und der Versuch durch eine schlechte Benotung der anderen Teilnehmer selbst einen Vorteil zu erlangen, waren in dieser Woche deutlich erkennbar. Anders in dieser Woche, die aus Regensburg kommt. Tolle sympathische Kandidaten, die mit einer ehrlichen Bewertung auch dem Konkurrenten eine faire Chance geben.
Das Beste in dieser Sendung sind allerdings die Sprüche des Kommentators, durch die die Lachmuskeln oft trainiert werden und die Kochkünste der „kämpfenden Truppe“ mit einem tollen Humor auf die „Schippe“ nehmen.