In der Rot-Grünen-Koalition hat Wolfgang Clement (SPD) mit den Grünen zusammen den Ausstieg aus der Atomenergie beschlossen. Jetzt zitiert er für seinen Sinneswandel die Grünen in England, die sich im Moment keinen Ausstieg vorstellen können, sondern eine Verlängerung der Laufzeiten wollen. Bei „hart aber fair“, mit Frank Plasberg, diskutierte u.a. Wolfgang Clement, der frühere Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen und spätere Wirtschaftsminister unter Schröder, um die Verlängerung der Laufzeiten für Atomkraftwerke. Clement will längere Laufzeiten und hat (mit Hinweis auf den gleichen Meinungswechsel der Grünen in England) mit seinem Sinneswandel keine Probleme. Eine Anspielung des Moderators auf die Verbindung zwischen seinem Meinungswechsel und dem Aufsichtsratsmandat bei RWE winkte er mit dem Hinweis ab, dass das im Jahr ja nur 20.000,00 EURO bringt. Man muss wissen, dass für diese 20.000,00 EURO vielleicht 4 – 6 Sitzungen pro Jahr mit jeweils 2-4 Stunden abzuleisten sind und die „Kameraden“, wie Clement, davon immer mehrere Posten haben.
Die Staatsfinanzen müssen saniert werden. Vorschlag: Bei allen Pensionären (die ihre Pension schließlich vom Steuerzahler bekommen) werden alle Nebeneinkünfte voll auf die Pension angerechnet. Auf diese Weise würden wir den Absahnern, wie Clement, der eine Pension als Ministerpräsident und als Bundesminister bekommt und auch Schröder, der neben seiner Edelpension als Ministerpräsident und Ex-Bundeskanzler, jetzt bei den Russen von Gazprom als „Berater“ unter Vertrag ist, wenigstens einen kleinen Betrag abnehmen, der dem Haushalt hilft.
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Peanuts: Nebenjob für 20.000,00 €
1 September 2010Gewaltverbrecher auf freiem Fuß..?!
20 August 2010Da hatten sich ARD und ZDF wohl abgesprochen, denn „hart aber fair“ mit Frank Plasberg und Markus Lanz brachten beide das Thema „Sicherungsverwahrung“. Dieses Duell hat Plasberg sehr eindeutig für sich entschieden. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hatte entschieden, dass eine nachträgliche Anordnung einer Sicherheitsverwahrung gegen die Menschenrechte verstößt und eine nach der Haft anschließende weitere Einsperrung zu gleichen Bedingungen, wie im Strafvollzug, rechtswidrig sei. Wegen dieses Urteils sind schon einige der „schweren Jungs“ auf freiem Fuß und es ist anzunehmen, dass es in den nächsten Wochen noch mehr werden. Die Diskutanten, unter Ihnen die Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Rechtsanwalt Bernhard Schroer, der das Urteil erstritten hatte, Rainer Wendt von der Polizeigewerkschaft, der nur in der besserwisserischen Art „haben wir immer schon gesagt“ argumentieren kann und der einzige, der neben Schroer und der Bundes-Sabine mit sachlichen Argumenten die Sendung bei Plasberg stärkte, Kriminologieprofessor Thomas Feltes. Er sagte, dass es sehr schwer ist, bei diesem Thema mit Fakten gegen Emotionen anzukommen; womit er wahrscheinlich Recht hat. Man sollte das Strafmaß grundsätzlich verändern und teilweise verschärfen. Wenn man seine Strafe für eine bestimmte Tat abgesessen hat, muss es reichen und es kann nicht sein, dass andauernd irgendwelche Psychologen mit teuren, nichtssagenden Gutachten beschäftigt werden, um die Haftstrafe (die dann Sicherungsverwahrung heißt) wahllos und willkürlich zu verlängern!
Trittin: 6 ….. setzen!
4 Juni 2010Einen Fraktionsvorsitzenden mit einer so lückenhaften Allgemeinbildung im Hinblick auf die Bundespräsidenten in der Bundesrepublik Deutschland können sich nicht einmal die Grünen leisten! Diese, von ihm selbst zugegebene, Wissenslücke kann auch nicht durch sein übliches, überflüssiges, arrogantes Grinsen kaschiert werden. Nach Köhlers Abgang ist in jedem Fall Jürgen Trittin jetzt notwendigerweise der nächste Kandidat, der seinen Hut nehmen sollte. In der Sendung: Köhlers Rücktritt – Merkels versagen. Scheitert jetzt die Regierung?, bei „hart aber fair“ mit Frank Plasberg in der ARD, wurde einer der Gründe zitiert, die Köhler wahrscheinlich meinte, als er von Respektlosigkeit seinem Amt gegenüber sprach. Trittin hatte Köhler nach seinem Interview mit den unglücklichen Sätzen, was militärische Einsätze zur Durchsetzung wirtschaftlicher Interessen angeht, mit dem früheren Bundespräsidenten Heinrich Lübke verglichen, der bekanntlich während seiner beiden letzten Dienstjahre in zunehmendem Maße an Demenz erkrankt war. Lübke hatte seinerzeit viele ernsthafte Aussetzer, bis hin zu einer Rede in Afrika, die er mit den Worten: „Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Neger!“ begonnen haben soll. Trittin sagte, dass er von dieser Krankheit nichts gewusst hat und deshalb seine Aussage mit dem aktuellen Kenntnisstand nicht wiederholen würde. Da kann man nur sagen: „Achtung, vor Inbetriebnahme des Mundwerks, Gehirn einschalten – falls vorhanden!“
Gurkentruppe bei Plasberg!
20 Mai 2010Eine so schwache Besetzung bei einem für die Zuschauer so wichtigen Thema durfte man nicht erwarten. Das Thema lautete: „EURO weich, Geld weg?“ und angekündigt war eine Expertenrunde, die zur Angst um das Ersparte diskutieren sollte. Die üblicherweise gute Sendung „Hart aber fair“ in der ARD war aber am Mittwoch, den 19. Mai, so schlecht, wie noch nie! Die zuvor in der Ankündigung gestellten Fragen wurden nicht beantwortet und die Runde schien sich teilweise über die Ängste der Menschen lustig zu machen. Die Gurkentruppe bei Plasberg bestand aus: Herman Josef Tenhagen, Chefredakteur bei FINANZtest, Fliesenleger und früherer Arbeitsminister Walter Riester (SPD), Carola Ferstl, angebliche Börsenexpertin (was das auch immer für eine Qualifikation ist…) bei N-TV, Ernst Elitz, ein fast 70-jähriger Journalist, der außer Nostalgie nichts beitrug und Hans-Peter Burghof, der Professor für Bankwirtschaft von der Universität Hohenheim, der sein möglicherweise vorhandenes Wissen gut verbergen konnte. Eine ganze Sendung fast ohne konkrete, brauchbare Hinweise für den kleinen Sparer. Stattdessen durfte die N-TV – Moderatorin berichten, dass sie für ihre Kinder einige Goldstücke zurückgelegt hatte und Riester versuchte mal wieder die kleine Rentenaufbesserung, die seinen Namen trägt, ins Spiel zu bringen. Diese Rentenaufbesserung bringt zwar für eine gutverdienende Moderatorin mit drei Kindern staatliche Zuschüsse, die wir alle mit unseren Steuern bezahlen, aber für Kleinstrentner, die eine Rente im Bereich der Grundsicherung zu erwarten haben, ist sie herausgeworfenes Geld ist. Die Sendung war so schwach, dass es heute nicht einmal dafür den sonst üblichen „Fakten-Check“ gibt!
Währungsunion war ein Griff ins Klo!
29 April 2010Alle Nachrichtensendungen und die aktuellen Talkshows haben nur ein Thema in diesen Tagen, so auch Frank Plasberg mit „hart aber fair“ im Ersten. Wie viele Euros nach Athen – verbraten die Griechen unser Geld?“, war der Titel der Sendung am Mittwoch. Die Qualität der Gäste bei Plasberg war auch schon mal besser, denn man wusste nicht so recht, was der Gastwirt und Lindenstraßenschauspieler Kostas Papanastaiou dort beitragen sollte, wie auch bei Michel Friedmann, der trotz seiner Schlagzeilen vor einigen Jahren, in denen von Kokain und Prostitution berichtet wurde, regelmäßig gegen Gage eine Bühne für seine arroganten Auftritte bekommt. Oskar Lafontaine durfte richtigerweise anführen, dass man die Banken doch endlich an die Kette legen muss, Hermann Gröhe, der CDU-Generalsekretär versuchte Angela Merkel den Rücken frei zu halten und inhaltliche Beiträge wurden vom Bild-Journalisten Nikolaus Blome und vom FDP-Europaabgeordneten Jorge Chatzimarkatis geliefert. Plasberg brachte zum Einstieg einen Film mit Luftaufnahmen einer kleinen Vorstadtsiedlung von Athen. Dort hatten die Steuerfahnder jetzt plötzlich 176 Pools entdeckt, die nicht genehmigt waren und die Besitzer der Villen mit diesen Schwimmbädern im Garten dem Finanzamt fast keine Einnahmen gemeldet hatten… Denen wird durch unsere Bürgschaft dazu verholfen, dass es ihnen weiterhin gut geht! Die Väter der Währungsunion haben einen großen Fehler gemacht, denn man kann kein Mitglied aus der EURO-Gemeinschaft herauswerfen. Das wäre für die Griechen jetzt die einzig richtige und äußerst lehrreiche Maßnahme. Die Griechen bekommen ohne Bürgschaften kein Geld mehr und Portugal und Spanien stehen nach den neuen Ratings kurz davor! Wer kommt dann und wer soll das am Ende alles bezahlen? Aus dieser Nummer kommen wir irgendwann nur noch mit einer Geldentwertung raus. Es ist aber sicher, dass die Reichen in Griechenland, in Portugal und Spanien, wie auch in Deutschland, ihr Geld bis es soweit ist, in Sicherheit gebracht haben!
Neues von Thilo Sarazin (65 / SPD
12 März 2010Die letzte Meldung bei „Hart aber fair“, die Frank Plasberg am 10. März in der ARD verkündete, war ein neuer Spruch von Thilo Sarazin, dem Ex-Finanzsenator in Berlin. SPD-Mann Sarazin hatte jetzt die Eltern von faulen Schülern im Visier. „Wer zweimal die Hausaufgaben vergisst, sollte einen Abzug von 50% beim Kindergeld bekommen!“ Er ist sich sicher, dass mit solchen Folgen die Eltern darauf achten würden, dass die Hausaufgaben gemacht werden! Es ist zu befürchten, dass Thilo Sarazin, der für kernige Thesen bekannt ist, mal wieder Recht hat. Die Sendung hatte den Titel: „Jung, arm, chancenlos. Wie aus Kindern Hartzer werden.“ Der Titel hörte sich zunächst nach einer spannenden Diskussion an, aber weit gefehlt! Nikolaus Schneider, der farblose Nachfolger der wegen Trunkenheit am Steuer zurückgetretenen ehemaligen EKD-Vorsitzenden Bischöfin Margot Käßmann und die mindestens so langweilige, wie unsympathische Hannelore Kraft, die als SPD-Vize und NRW-Spitzenkandidatin fordert, dass Hartz IV – Bezieher zu gemeinnützigen Arbeiten herangezogen werden – natürlich freiwillig…!!!??? Man hätte sich doch eigentlich vorgestellt, dass man freiwillige Sozialleistungen auch schon jetzt erbringen kann – oder? Freiwillig in Altenheimen Bücher vorlesen oder die Straße reinigen, Kraft hat für jeden ein tolles Angebot. Außer diesen beiden Totalausfällen konnte man Claudia Sturm, eine junge Bauunternehmerin „bewundern“, die ihr gutes Aussehen leider durch ihren breiten Dialekt neutralisierte. Sie war der Meinung, dass Lehrer ehrenamtlich nachmittags Nachhilfeunterricht erteilen. Wo gibt’s denn solche aktiven Lehrer?
Plasberg diesmal „weich aber fair“!
6 November 2009Frank Plasberg fehlte in der ARD-Sendung hart aber fair, die man mittwochs im Ersten sehen kann, leider am 4. November die sonst bekannte Härte. Die Gäste waren der Kohl-Berater Horst Teltschik, ZDF-Moderator Wolfgang Herles, Boxer Henry Maske, die Journalistin Angela Elis und Uwe Steimle, der früher im Polizeiruf 110 als Kommissar zu sehen war. Das Thema der Sendung „Einigkeit und Recht auf Fremdheit – wann fällt die Mauer in den Köpfen?“ wurde sehr aufgeregt diskutiert. Steimle, der bereits als „Nörgel-Ossi“ bekannt ist und dies immer in einem strengen sächsischen Dialekt tut, verherrlichte seine alte DDR diffamierte die Westdeutschen, die wegen des Aufstands am 17. Juni 1953 früher Gedenkkerzen in die Fenster stellten und auch Angela Merkel bekam noch „kräftige Seitenhiebe“. Sogar Frank Plasberg schien einen Moment von den Angriffen so überrascht, dass er nicht hart genug einstieg; blieb aber fair und versuchte sogar noch die Bundeskanzlerin gegen den aggressiven Sachsen zu verteidigen. Solange solche Leute weiterhin zu Fernsehsendungen eingeladen werden, wird es noch lange dauern bis die Mauer in den Köpfen fällt.