Beiträge getagged ‘Kredite’

Wir wollen Rhodos als Sicherheit!

27 April 2010

Die Griechen leben über ihre Verhältnisse! Die Banken legen Griechenland-Anleihen auf und verdienen daran! Spekulanten riskieren viel Geld für starke Erträge! Jetzt, wo die Karre wieder in den Dreck gefahren ist, sollen wir schon wieder zahlen??? Das Thema Bürgschaft für Griechenlandkredite der KfW – Bank stand am Sonntag in der ARD bei Anne Will auf der Tagesordnung. Die Diskutanten waren sich – wie üblich – nicht einig. Eine Zahlung oder eine Bürgschaft für die Griechen lehnte nur der streitbare Professor Arnulf Baring ab. Baring, wie auch viele andere Experten rechnen damit, dass die vom IWF und der EU derzeit zur Diskussion stehenden 45 Milliarden Euro, von denen Deutschland alleine ca. 8,4 Milliarden aufbringen soll, nicht ausreichen werden und andere Länder, wie Irland oder Spanien, möglicherweise folgen. Baring war der Meinung, dass die Griechen schon mit falschen Zahlen in die Währungsunion aufgenommen wurden und sich die Situation Jahr für Jahr verschlechtert. Die Griechen geben viel zu viel für den Öffentlichen Dienst aus und die Renten liegen bei ca. 80% des durchschnittlichen Gehalts der letzten fünf Arbeitsjahre. Bei uns sind das nur ca. 46%!!! Die Schwarzarbeit ist in Griechenland normal und eine Steuerehrlichkeit nicht vorhanden. In Athen geben nur ca. 5000 Menschen ihr Einkommen über Euro 100.000,– pro Jahr an! Wem gehören denn die Villen, Feriensitze und tollen Schiffe??? Bei Krediten aller Art ist es üblicherweise so, dass Sicherheiten gegeben werden müssen! Entweder man lässt jetzt die Zocker und die Banken auf ihren Anleihen für die bankrotten Griechen sitzen oder man sollte sich für 8,4 Milliarden die Insel Rhodos als Sicherheit geben lassen. Jeder Bankrotteur muss alles zu Geld machen, was er hat. Wenn der Steuerzahler in Deutschland sein Geld von den Griechen innerhalb von 10 Jahren nicht zurück hat, sollte Rhodos das 17. Bundesland werden und die Steuereinnahmen auf der Ferieninsel den Kredit abtragen helfen.

Die Prosieben Sat1 Media AG bittet zur Kasse

30 Oktober 2009

Pro7 Sat1 Media AG plant Pay-TV

Wie der Onlinedienst Yahoo meldete plant die Pro7 Sat1 Media AG ihr TV Angebot als Pay-TV Programm Umstrukturieren zu wollen. Die Zuschauer sollen kräftig zu Kasse gebeten werden, weil dem Konzern die laufenden Kosten, und Kredite über den Kopf wachsen. Insgesamt sind 3.600.000.000 Euro (3,6 Mrd.) ausstehend, die bis spätestens 2014/15 bezahlt werden müssen. Diese Summen werden bisher nur zinstilgend bedient, da dem Konzern das Geld fehlt. Neue Investitionen, sowie langfristige Verträge mit Produktionsfirmen, gestiegene Kosten in allen Bereichen, und sinkende Werbeeinnahmen sorgen für diese Probleme. Die sinkenden Werbeeinnahmen, die privaten Sendern zunehmend zu schaffen machen sollen dafür verantwortlich sein. RTL Vorstandschef Gerhard Zeiler räumt bis Mitte 2010 nochmal sinkende Werbeeinnahmen von bis zu 3 % ein. Alleine diese Prognose, sowie die laufenden Kredite, die der Pro7 Sat1 Media AG langsam den Hals zuschnüren sorgen dafür, das es dringend notwendig geworden ist, neue Einnahmequellen zu erschließen.
Aus den Reihen der Pro7 Sat1 Media AG hieß es zu diesem Thema das dringend Endkunden Abos, und Einmalzahlungen erschlossen werden müssten, um unter anderem die nähe zum Kunden herstellen zu können. Bereits jetzt laufen die Kunden Sturm gegen dieses vorhaben. Online Umfragen bestätigen, das diese Nachricht den Kunden vorkommt, als wolle man nur an ihr Geld kommen, ist nachvollziehbar. Der deutsche Markt ist für dieses Programm nicht mehr offen, nachdem man vor einigen Jahren bereits den deutschen den Lieblingssport, Fußball, weggenommen hat, und diesen nur noch gegen Entgelt in einem Sky Abbo frei bekommt. Kaum ein deutscher Haushalt ist bereit, oder in der Lage, weitere Summen für TV Sender aufzubringen. Das man hier der Meinung ist Abgezockt zu werden, ist logisch.
Das gerade in der heutigen Situation viele Firmen an der Werbung sparen musste auch die Pro7 Sat1 Media AG spüren, ging doch der Umsatz bereits im ersten Quartal diesen Jahres um 10% auf 700 Mio. Euro zurück. Diese Summen reichen nicht mehr aus, um die laufenden Kosten, Kredite, Gehälter und neue Produktionen zu bedienen, und so befindet man sich in einer Krise. Bisher hat die Aktie der Pro7 Sat1 Media AG heute bereits knapp 9 % verloren. Dieser Trend wird sich wohl aufgrund der aktuellen Situation und der geplanten Schritte weiter sinken.