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Lena …This is so crazy!

30 Mai 2010

Am gestrigen Abend, war in Oslo etwas passiert, das zwar angekündigt war, an das aber niemand wirklich geglaubt hatte. Lena Meyer Landrut, “Unser Star für Oslo” hat geschafft, was seit 1982 niemandem mehr gelungen ist. Der Eurovision Song Contest 2011 wird in Deutschland stattfinden. Das haben wir Stefan Raab, und Lena zu verdanken, die uns in einem Herzzereissenden Abstimmungskrimi eine Show geliefert haben, die sich sehen lassen kann. Letztendlich stand bereits nach knapp 22 Abstimmungen fest, Deutschland, und somit auch Lena, sind uneinholbar.

Seit 28 Jahren

ist es keinem, oder keiner, deutschen mehr gelungen ein passables Ergebnis zu erzielen. Lediglich wenige Ausnahmen, die es in die Top Ten geschafft haben können ein Liedchen davon singen, wie schwer es ist, Europa zu überzeugen. Der Newcommerin Lena ist es jedoch gelungen. Seit dem Sieg von Nicole, 1982, mit ihrem Song “Ein bisschen Frieden” hat es keinen wirklichen deutschen Erfolg mehr gegeben. Dennoch ließ sich mal wieder einer nicht abschrecken, eine herrausforderung anzunehmen, Stefan Raab. Auch wenn es mittlerweile die dritte Teilnahme eines Raab Kandidaten am

Eurovision Song Contest

gewesen ist, so hat es doch dieses mal, nicht nur gereicht, sonder es war eine kleine Sensation.

Lena Meyer Landrut

die es selber nicht glauben konnte, schaffte es gerade noch sich auf verständlichem Englisch zu bedanken. Die anschließende Zugabe klang bereits sehr zittrig. Angesichts der Tatsache das Lenas Karriere erst vor wenigen Wochen wirklich begonnen hatte, auch nachvollziehbar. “… this is so crazy …” war das einzige was sie wirklich noch glaubhaft rübergebracht hatte. Der große Stress, und die überwältigung des Sieges waren ihr deutlich anzumerken, als sie nach ihrer Siegeszugabe desorientiert auf der Bühne stand, und nicht mehr wusste was sie machen sollte.
Scheinbar hatte man auch im Heimatlager, bei TV Total nicht mit einem Sieg gerechnet, hatten doch vorher schon bekanntere, und größere, Showgrößen an diesem harten Stück arbeit versagt. Doch unsere Lena hat es geschafft. Vielleicht ist das ein gutes Omen für die anstehende Fußballweltmeisterschaft in Südafrika, wer weiß das schon genau. Lena Meyer Landrut jedoch wird es nicht mehr wissen. Es wird sicherlich noch paar Tage dauern, bis sie wirklich realisiert hat, was sie da vollbracht hat. Der erste Sieg nach 28 Jahren, auf einer Ebene mit Größen wie Nicole. Das dürfte ihr einen Platz in der deutschen Musikgeschichte sichern, und das nach nur wenigen Wochen ihrer Karriere.
Wir jedenfalls, die wir nicht Live in Oslo dabei sein konnte, bedanken uns für eine spannende, und herrzliche Show. – Thank you Lena!

Favoritin Sharyhan ausgeschieden!

7 März 2010

Das war für die meisten Zuschauer eine Überraschung und die „Fachleute“ lagen mit ihren Einschätzungen auch mal wieder völlig daneben. Die Sendung „Unser Star für Oslo“ war in den vorigen Wochen in PRO 7 gestartet und die erste Übertragung in der ARD war das Viertelfinale am 5. März. „Oberjuror“ Stefan Raab ist in jeder Sendung dabei und die beiden anderen Jury-Mitglieder wurden in jeder Folge ausgewechselt. Erstaunlich war schon, wer da bisher schon alles gesessen hatte; von Peter Maffay über Nena, Sascha bis zu Anke Engelke und Adel Tawil von Ich+Ich. Trotzdem ist die Jury im Prinzip in diesem Format überflüssig, denn es wird nur „Lobhudelei“ betrieben. Raab versucht es manchmal mit einem Ansatz von Kritik, aber redet dann solange um den heißen Brei herum, bis er zuletzt dann doch wieder eine „tolle Leistung“ gesehen hat. Die Mehrzahl hatte mit dem Ausscheiden der 18-jährigen Jennifer Braun gerechnet, was auch die richtige Entscheidung gewesen wäre, aber die Auszählung der Zuschaueranrufe ergab, dass es Sharyhan Osman getroffen hatte, die stimmlich auf einen der beiden ersten Plätze gehörte. Die weiteren Kandidaten, die sich neben Jennifer Braun und Kerstin Freking für das Halbfinale qualifiziert haben, sind die lustige Lena Meyer-Landrut und Christian Durstewitz. Die 3 letztgenannten tollen Kandidaten sind absolut gleichwertig und wer uns in Oslo vertreten sollte, hängt jetzt ausschließlich von der Wahl des Titels ab.