…ist ein Bestandteil eines Satzes von Guido Westerwelle, der viele Diskutanten in den vergangenen Wochen unbegründet in heftige Auseinandersetzungen gebracht hat. Der ganze Satz lautete: „Wer dem Volk anstrengungslosen Wohlstand verspricht, lädt zu spätrömischer Dekadenz ein.“ Die Deutungen sind vielfältig, aber sagen wollte Westerwelle wohl nur damit, dass, wer einen anstrengungslosen Wohlstand verspricht, eine Mitschuld am Werteverfall und an der Ausbeutung des Sozialstaates trägt. Wer den Beitrag auf dieser Seite vom 23. Februar über die Sendung „EXTRA“ und Timo Gruner gelesen hat, weiß worum es geht, denn wer diesen und andere ähnlich faule Schmarotzer nicht zur Arbeit zwingt, lädt zu spätrömischer Dekadenz ein! So einfach ist das. Auch in der Sendung „3 nach 9“ von Radio Bremen am 26. Februar musste sich das weibliche Aushängeschild der FDP, die Europa-Abgeordnete Silvana Koch-Mehrin, gegen die Angriffe von Giovanni di Lorenzo und dem linken Professor Rudolf Hickel zur Wehr setzen. Hickel stimmte sogar Westerwelle mit dem Satz zu, dass sich „Leistung wieder lohnen muss“ und plädierte für einen Lohnabstand zu Hartz IV. Dafür reicht aber auch der von der SPD geforderte Mindestlohn bei weitem nicht, denn ein Familienvater mit 2 Kindern muss mindestens 10,00 EURO pro Stunde verdienen, um auf den ALG-2-Satz zu kommen! Ein Lichtblick in der Sendung nach Amelie Fried und vor allem Charlotte Roche, war die Gastmoderatorin Sandra Maischberger. Wer ist Giovanni di Lorenzo, musste man sich nach einige Minuten fragen, denn Sandra Maischberger hatte die komplette Sendung in kurzer Zeit unter Kontrolle! Radio Bremen sollte versuchen, diese tolle Moderatorin für „3 nach 9“ zu gewinnen!
Beiträge getagged ‘Sandra Maischberger’
Spätrömische Dekadenz…
1 März 2010Mit fast 80 in den Puff!!!???
4 Dezember 2009Am 1.12. sendete die ARD in der Sendung „Menschen bei Maischberger“ eine Talkrunde mit dem Titel: „Sex als Ware: Sollen wir Prostitution verbieten?“. Zu diesem Thema hatte die nach meiner Meinung derzeit beste Moderatorin der bundesdeutschen Fernsehlandschaft Sandra Maischberger, die nur noch von ihrem „Amtsbruder“ Frank Plasberg übertroffen wird, eine „illustre Runde“ eingeladen. Es waren eine Bordellbesitzerin, die sich auch gerne die Berufszeichnungen „Puffmutter“, „Tagesmutter“ oder „Herbergsmutter“ vorstellen konnte, eine „Teilzeitnutte“, einen „Ex-Zuhälter“, der 8 Jahre im Knast war, eine Sozialarbeiterin, mit 18 Jahren Erfahrung im Rotlichtmilieu, einen Polizeibeamten a.D. mit dem Spezialgebiet Zwangsprostitution und Rolf Eden, den knapp 80-jährigen ehemaligen Nachtclubbesitzer aus Berlin, dessen bekanntester Laden sicher das „Big Eden“ war, das er 2002 verkaufte. Seit langer Zeit besitzt Eden unendlich viele Wohnungen und einige Mietshäuser. Er war grundsätzlich der Meinung, dass Prostitution ein ganz normaler Beruf ist, Sex als Ware völlig normal ist und die Prostitution nicht verboten gehört. Im Übrigen sei es ihm völlig egal, woher die Mädchen kommen und ob sie sich freiwillig oder durch Zwang in die Prostitution begeben haben. Der Opa-Freier sagte, dass es im Puff ein ganz besonderes Gefühl sei und betonte, dass er gerne 400 – 500 EURO zahlen würde, wenn er „richtig geil“ ist!!!??? Man kann sich da nur fragen: Was macht ein fast 80-jähriger Mann im Puff?