Beiträge getagged ‘SternTV’

SternTV-Thema:Sexueller Missbrauch.

17 Februar 2011

Steffen Hallaschka hat die Nachfolge von Günter Jauch übernommen und man kann dem „Langen“ nur gratulieren. Das beste Kompliment, das man » Weiterlesen: SternTV-Thema:Sexueller Missbrauch.

Jauch verlässt Stern TV!

7 Januar 2011

Mit etwas wässrigen Augen wurde Günter Jauch mit einem großen Rückblick auf über 20 Jahre Stern-TV verabschiedet. Die Moderation dieser Sendung » Weiterlesen: Jauch verlässt Stern TV!

1 Stunde nackt putzen 10,00 EURO!

27 Mai 2010

RTL zeigte in Stern.TV mit Günter Jauch, am Mittwoch, den 26. Mai, den Bericht: Jung, weiblich, sucht…, eine Story um arbeitsuchende junge Frauen in Deutschland. Die Jobcenter leisten keine zufriedenstellende Arbeit und so muss sich jeder, der einen Job sucht, selbst etwas einfallen lassen. Im Internet gibt es verschiedene Jobbörsen, von denen Lockvogel Dascha, 27 Jahre, gut aussehend, eine für ein Stellengesuch nutzte. Dascha ist Bürokauffrau, aber interessiert sich angeblich auch für Angebote als Putzfrau oder Babysitter. Innerhalb von 24 Stunden eine tolle Nachfrage, denn sie bekommt etwa 50 Angebote; leider, wie sich später herausstellt, nur mit sexuellen Zusatzleistungen. Zu den Vorstellungsgesprächen nimmt die Bewerberin eine Freundin und die versteckte Kamera mit. Ein „Arbeitgeber“ wimmelt sie schon an der Haustür ab, weil er nur mit ihr allein „sprechen“ möchte. Später kommt per Email die Aufklärung, denn er wollte auch über Nacktfotos mit der gesuchten „Putzfrau“ sprechen… Dann gab es eine Putz-Preisliste mit Extras. Nur putzen: 5,00 € pro Stunde, putzen im Minirock: 8,00 €, nackt putzen: 10,00 € pro Stunde und nackt putzen mit anfassen: 15,00€ pro Stunde! Eine weitere Vorstellung endete bei einem Kleinunternehmer, der eine Bürokauffrau als „Assistentin“ suchte und gleich auf die notwendigen Sonderleistungen hinwies. Die Assistenz auf Messen bestand bei seiner früheren Angestellten aus seiner regelmäßigen sexuelle Befriedigung in allen denkbaren Varianten.

Plastikmüll und Wortmüll in SternTV!

12 Februar 2010

Einen so undifferenzierten Bericht, der alle „Plastik“-Sorten verteufelt und keine Unterschiede hinsichtlich der Gesundheitsgefährdung und Toxizität, also der Giftigkeit eines Kunststoffs macht, darf ein Magazin wie SternTV nicht senden. Das war eine reine PR-Show mit Unterstützung des BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) für einen Film des Österreichers Werner Boote mit dem Titel: „Plastic Planet“. Wenn dieser Film so wenig Aussagekraft hat, wie der Sendebeitrag am 10. Februar in SternTV bei RTL, dann schade um das viele Geld für die Produktion. In Filmbeiträgen wurden Polyolefine, wie PE-Beutel (Polyethylen) , PP-Becher (Polypropylen) oder PET-Flaschen (Polyethylenterephtalat) gezeigt und als Kommentar konnte man etwas von Weichmachern und Weichmacherwanderungen hören, die es nur bei PVC (Polyvinylchlorid) gibt. Kunststoffe aller Art werden für verschiede, auch humanitäre Zwecke, dringend gebraucht und man wird sie aus dem Alltag nicht verbannen können. Die Verbraucher zahlen für den „Grünen Punkt“, an dem sich einige Leute bestimmt eine goldene Nase verdienen. Selbstverständlich ist die Vermeidung von Kunststoffmüll wichtig, aber der „Grüne Punkt“ soll doch angeblich dafür sorgen, dass die Kunststoffe recycelt und zu anderen Gebrauchsgegenständen, wie Gartenstühle, Zäune oder sogar Straßenbeläge verarbeitet werden. Wenn man allein an die kaputten Straßen denkt, könnte man nur für diesen Zweck bestimmt einige Millionen Tonnen recycelten Kunststoff gebrauchen!

€ 6,61 Hungerlohn bei Schlecker XL !?

14 Januar 2010

Stern-TV berichtete am 13. Januar über die Drogeriekette Schlecker, die seit einigen Monaten langjährige MitarbeiterInnen kündigt und in neuen, sogenannten Schlecker XL-Filialen, neue MitarbeiterInnen einstellt. Die gekündigten Frauen hatten, wie berichtet wurde, einen Stundenlohn von € 12,67 und in den neuen Filialen wird nur noch € 6,61 pro Stunde gezahlt. Nachdem sich jetzt auch die Arbeitsministerin Ursula von der Leyen um diesen Fall von möglichem Missbrauch oder mindestens einer Umgehung und Falschauslegung der gesetzlichen Möglichkeiten kümmert, wies Günter Jauch darauf hin, dass er bereits in einer Stern-TV-Sendung im September 2009 diesen Fall aufgedeckt hatte. Neben dem Hungerlohn gibt es bei Schlecker XL nicht mehr 30 Tage, sondern nur noch 24 Tage Urlaub und selbstverständlich wird auch kein Urlaubs- und Weihnachtsgeld gezahlt. Wir sprechen in Deutschland über „fair Trade“, einen „fairen Handel“ in der Dritten Welt. Es stellt sich die Frage, warum es bei uns keine „faire Bezahlung“ gibt. Jeder Einzelhändler sollte gesetzlich dazu verpflichtet werden den Stundenlohn für seine MitarbeiterInnen an der Eingangstür bekanntzugeben, dann kann sich jeder Kunde überlegen, ob das für ihn eine faire Bezahlung der Menschen ist und ob er in diesem Geschäft einkaufen möchte.

Absturz der Mittelschicht!

18 Dezember 2009

Unter dem Titel: „Gestern Mittelschicht, heute ganz unten – wenn Familien abstürzen“, zeigte die Stern-TV-Reportage am 15. Dezember einen Bericht, der vielen jungen Menschen und Familien im mittleren Alter Angst machen konnte. Wenn man nicht selbst betroffen ist und keine Bekannten oder Verwandte hat, die bereits einen sozialen Absturz erlebt haben, hören sich die Zahlen nüchtern an. Die Statistik sagt: „Jede 4. Familie in Deutschland fällt nach dem Reichtums und Armutsbericht der Bundesregierung aus dem Jahr 2008 unter die Armutsgrenze“ oder: „Jeder 8. Bundesbürger ist arm, denn er hat ein monatliches Nettoeinkommen von weniger als 781,– EURO!“ Erst wenn man die Schicksale hinter den Zahlen sieht, kann man sich vorstellen, wie tief viele Menschen schon ein Jahr nach der Kündigung des Arbeitsplatzes fallen können. Wir hören jeden Tag, dass wir noch in der Krise sind und wie viele der Kurzarbeiter im nächsten Jahr arbeitslos werden, steht noch in den Sternen. Selbstverständlich dürfen wir Faulheit nicht unterstützen und die sogenannten Arbeitsagenturen müssen bei „Sozialschmarotzern“ hart durchgreifen, aber eine reiche Gesellschaft muss auch dafür sorgen, dass unschuldig in Not geratene arbeitswillige Menschen nicht ins bodenlose abstürzen. Diese Aufgabe und diejenige darauf zu achten, dass die Schere zwischen arm und reich nicht noch weiter auseinandergeht, sondern sich langsam wieder etwas mehr schließt, ist eine dringende Aufgabe der Politik in den nächsten Jahren.